Skip to main content

Denken mit KI: Leistungsnachweise sinnvoll gestalten

20.05.2026 Generative Künstliche Intelligenz unterläuft im Schulalltag zunehmend klassische Formen von Prüfungen und Leistungsnachweisen. Wenn Aufgaben primär auf Reproduktion setzen, wird Lernen leicht delegierbar. Die entscheidende Frage ist deshalb nicht, ob KI verboten werden soll, sondern wie Leistungsnachweise so gestaltet werden können, dass sie auch unter KI-Bedingungen sinnvoll bleiben.

In diesem Input geht es darum, wie die persönliche Aufgabenkultur weiterentwickelt werden kann: weg von kontrollorientierten Prüfungsformaten, hin zu Aufgaben, die Eigenleistung, Prozessverständnis und persönliche Auseinandersetzung einfordern. Vorgestellt werden erprobte Beispiele wie Präsentationen mit mündlichen Follow-up-Sequenzen, Portfolioarbeiten mit individuellem Bezug oder reflexive Aufgabenformate, in denen KI bewusst als Werkzeug – nicht als Ersatz – genutzt wird.

Ausserdem werden Umsetzbarkeit und Fairness thematisiert: Umgang mit BYOD-Prüfungen, technische Präventionsmassnahmen sowie die Bedeutung transparenter Erwartungen gegenüber Lernenden bzw. Schülerinnen und Schüler. 

Ziel ist es, Leistungsnachweise zu entwickeln, die lernwirksam, nachvollziehbar und auch in einer KI-geprägten Lernumgebung tragfähig bleiben.

Input: Justine Burkhalter, Gymnasiallehrerin Geschichte, Kantonsschule Zürcher Oberland

Moderation: Anita Schuler, DLH, Leitung Impulsworkshops

Hier gehts zum Teilnahmelink