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Über das Projekt
Projektleitung:
Dany Schulthess, Susi Rutz, Simon Boller und Brigitte Meier
Institution:
Strickhof
Kontakt:
info@digi-booster.ch

Digi-Booster

Kompetenzen im Umgang mit digitalen Technologien in Berufsschulen und Gymnasien gezielt erweitern , um auf weiterführende Schulen vorbereitet zu sein.

Stand November 2025

 Geeignet für 

Umsetzungsaufwand

Basierend auf

Übertragbarkeit

Standortbestimmung digitale Kompetenzen

Grafik Umsetzungsaufwand 1P

Internetseite

 

 

-

 

Ziel

Der Digi-Booster unterstützt Schüler:innen/Lernende an Berufs- und Mittelschulen dabei, jene digitalen Kompetenzen zu entwickeln, die an Hochschulen und im Berufsalltag erwartet werden. 
Im Unterschied zu technischen Zertifikaten wie ECDL oder SIZ liegt der Schwerpunkt auf Methodik statt Technik, das heisst: 

  • reflektierter Umgang mit digitalen Werkzeugen 
  • kooperatives Arbeiten 
  • selbstgesteuertes Lernen 
  • digitale Kommunikation und Kollaboration

Produkt

Die Digi-Booster Plattform ist eine webbasierte Lernumgebung, die Schüler:innen/Lernenden erlaubt, individuell oder in Kleingruppen digitale Kompetenzen auszuwählen, zu trainieren und zu reflektieren – begleitet von Lehrpersonen in der Rolle eines Coach. 

 

Wesentliche Merkmale: 

  • Sofort einsetzbar, keine Registrierung nötig 
  • Methodisch-didaktischer Ansatz basierend auf Eduscrum 
  • Fokus auf nachhaltige Entwicklung digitaler Kollaborations- und Kommunikationsfähigkeiten 

Datenschutz & Hosting: 

  • Hosting und Datenspeicherung bei Cyon.ch, Serverstandort Basel, unter Schweizer Datenschutzgesetz 
  • Gespeichert werden u. a. Eingabedaten und Durchschnittswerte (Person, Schule, Gruppe). Daten werden auf unbestimmte Zeit aufbewahrt, können aber jederzeit manuell gelöscht werden. 

Nutzung

So setzen Lehrpersonen den Digi-Booster im Unterricht ein: 

  • Die Plattform kann sofort und ohne Registrierung eingesetzt werden. 
  • Für den Einsatz wird empfohlen, dass die Lehrperson vorab klare, stufengerechte Lernziele definiert. 
  • Diese Handreichung beschreibt einen Ansatz, wie das Tools konkret im Unterricht integriert werden kann. 
  • Vertiefende Infos finden Sie im DLH-Impulsworkshop vom 22. Mai 2024 (Essenz + Video verfügbar), wo das Projekt und sein Produkt präsentiert wurde

 Ursprüngliche Projektbeschreibung

Ausgangslage ist das Innovationsfondsprojekt "Digitale Kompetenzen gezielt erweitern in Gymnasien und Berufsschulen" (alias "Digi-Booster 1"). Im Digi-Booster 2 soll dieser Prototyp grossflächig getestet und nach der Eduscrum-Methode kontinuierlich weiterentwickelt werden. Die provisorischen Tools aus Digi-Booster 1 sollen so iterativ mit dem Feedback der Absolvent:innen verbessert und allen Interessierten online zugänglich gemacht werden. 

Innovationspotential

Hier ist das Ziel, Lernende an Berufsschulen und Gymnasiast:innen auf die Kompetenzen vorzubereiten, die an weiterführenden Schulen gefragt sind, um den Studienbeginn zu erleichtern. Das Tool könnte möglicherweise in das Webangebot des MBA integriert werden, da es aktuell nichts in diesem Bereich gibt. Für Lehrpersonen der Berufs- und Mittelschulen gibt es im Internet eine verwirrende Vielfalt von Apps und Tools an Unterstützung. Dabei handelt es sich letztlich meist um primär technische Zertifikate (EDCL, SIZ). Der Schwerpunkt im Projekt "Digi-Booster" hingegen liegt auf Methodik statt Technik. Es geht darum, Kompetenzen im Umgang mit digitalen Technologien zu erweitern und nicht primär technische Fertigkeiten zu erwerben.

Die Methodik basiert auf dem agilen Eduscrum-Ansatz (https://eduscrum.org). Eduscrum bietet die Möglichkeit Projektelemente kontinuierlich zu entwickeln, zu prüfen und zu implementieren. Die Annäherung an das Ziel erfolgt durch wiederholte Durchführung ähnlicher Handlungen, bei denen erarbeitete Elemente mehrmals überprüft und optimiert werden. Der Prototyp-Loop wurde abgeschlossen. Der "Proof of concept" sollte jetzt durchgeführt werden, indem dies mit mehreren Klassen ausprobiert und das Produkt nach jedem Test aufgrund des Feedbacks verbessert wird. Anschliessend werden alle Ergebnisse ausgewertet und unsere Interviewpartner:innen aus der Startphase sollen befragt werden, ob unser Produkt ihren Erwartungen entspricht und wie es noch attraktiver gestaltet werden könnte. Das Feedback wird ausgewertet und soll anschliessend ins Produkt einfliessen.

Didaktisch-methodisches Konzept

Geplant ist eine Webseite oder Plattform dezentral, die allen Schulen, Betrieben und Organisationen zur Verfügung stehen soll. Kooperative ICT-Kompetenzen können entwickelt und kooperative Alimentierungen mit Unterrichtssequenzen für die einzelnen Kompetenzen erstellt werden. Wert gelegt wird auch auf Versionierung, Überarbeitung, Einführung neuer Kompetenzen und die Ablösung überholter Kompetenzen, um stets auf dem neusten Stand und bedürfnisrelevant zu bleiben.

Selbstgesteuertes Lernen, intrinsisch motiviert mit Wahlmöglichkeiten - das ist uns wichtig. Nach der Standortbestimmung wählt der Lernende eine Kompetenz, welche er erweitern möchte, alleine oder in einer Kleingruppe und wählt ebenso eines der beiden Niveaus. Die gewählte Kompetenz muss nicht die “schwächste” Kompetenz sein, sondern diejenige, welche der Lernende verbessern möchte oder diejenige, in der er das grösste Entwicklungspotential sieht. Die Lehrperson agiert als Coach.

Wirkung

Durch das Konzept erhalten Lernende und Lehrpersonen einen Leitfaden für einen nachhaltigen Umgang mit digitaler Kollaboration und Kommunikation. Dadurch, dass wir die Webseite in hoher Frequenz aktualisieren, bleibt sie auch längerfristig aktuell und wird bedürfnisgerecht weiterentwickelt. 

 

SAMR-Modell

Im SAMR-Modell kann dieses Projekt im Bereich "Augmentation" eingeteilt werden, weil es bisherige Arbeitsmittel mit Hilfe der Plattform funktional verbessert.