Math

  • Digitale Transformation der klassischen BM-Abschlussprüfung

    Projektleitung: Wolfgang Pfalzgraf (Ansprechperson), Stefanie Wick Widmer, Christof Glaus, Bernhard Turnherr und weitere Lehrpersonen.
    Institution: Berufsmaturitätsschule Winterthur (BBW)
    Kontakt: wolfgang.pfalzgraf@bbw.ch

    In diesem Projekt geht es um den Einsatz und die Evaluation des Prüfungs-Sticks der Uni Bern (Lernstick.ch) und des Safe Exam Browsers (SEB) der ETHZ zur Durchführung einer sicheren Abschlussprüfung in einem BYOD-Setting.

     Projektvorstellung (16')

    Beschreibung

    Die Abschlussprüfungen in der Berufsmaturitätsschule finden über alle Klassen im Kanton zur gleichen Zeit statt. Die Abschlussprüfungen werden kantonal erstellt. Die BBW arbeitet mit der LMS OpenOLAT. An der Berufsmaturitätsschule Winterthur wird ein Laptop mit Stift vorausgesetzt. Ziel ist die klassischen handschriftlichen BM-Abschlussprüfungen in ein digitales Prüfungsformat zu transformieren. Einen zweistündigen Aufsatz von Hand, ohne Rechtschreibeprüfung und ohne Internet-Recherche zu schreiben scheint uns nicht zeitgemäss. Dabei soll aber sichergestellt sein, dass die abgegebene Arbeit die persönliche Leistung des Kandidaten ist. Dazu setzen wir zur Zeit den Prüfungsstick ein. Und als Alternative testen wir den SEB.

    1. Der Lernstick.ch (ein Projekt der Fachstelle für digitale Nachhaltigkeit der Uni Bern). Hier arbeitet der Lernende mit seiner Hardware auf einem Stick, der von der Schule konfiguriert und kontrolliert wird. Damit erhoffen wir uns einen genügend sicheren Einsatz von Drittapplikationen. Der Lernstick hat auch den Vorteil, dass er netzunabhängig läuft.
    2. Die Kombination Safe Exam Browser (SEB) der ETHZ zusammen mit OpenOlat:

    Dabei soll die Lernplattform die Prüfung zur Verfügung stellen und der SEB garantieren, dass die Lernenden-Geräte genügend abgesichert sind. (Unter Einhaltung der Datenschutzbestimmungen auf den privaten Geräten)

    Erreicht die Berufsmaturitätsschule Winterthur das Ziel, dass an den Abschlussprüfungen Deutsch und Mathematik die Lernenden mit ihren Rechnern arbeiten können, profitieren alle Berufsmaturitätsschulen im Kanton Zürich von der Entwicklung. Das Prüfungskonzept von Winterthur stellen wir sämtlichen Schulen zur Verfügung.

    Didaktisch-methodisches Konzept

    In einer fächerübergreifenden Arbeitsgruppe werden mit dem Informatikdienst BBW die

    verschiedenen Möglichkeiten entwickelt und in mehreren Testläufen evaluiert. Im April und Mai finden die Deutsch-Berufsmaturaprüfungen auf bis zu 200 BYOD-Laptops statt.

    Wirkung

    Die Lernenden setzen im Schulalltag, bei laufenden Leistungskontrollen wie an der Abschlussprüfung BYOD ein.

    Alle Berufsmaturitätsschulen im Kanton Zürich profitieren von der Entwicklung des Prüfungskonzepts. Sie können dieses übernehmen.

     

    Modell

    Dieses Projekt lässt sich besonders gut ins Dagstuhl-Dreieck einordnen. Es berücksichtigt, wie Lernen in einer digitalen Kultur stattfindet und Folge dessen auch der Abschluss der Lernzeit – die Abschlussprüfung – dieser gesellschaftlich-kulturellen Gewohnheit Rechnung tragen soll. Zahlreiche Anwendungen in einer solchen Umgebung – digitale Unterlagen, Apps, optimales Vorgehen, kritische Umstände – wurden kontinuierlich im Zusammenspiel mit der dafür notwendigen Technologie gelehrt und gelernt. Was wiederum konsequenterweise ebenfalls in der Abschlussprüfung berücksichtigt wird.

     

     Präsentation

    Hier die PPP des Projekts zum Herunterzuladen: 

    PPP.png

     

  • Smart Algebra App

    Projektleitung: Patric Müller und Tanja Roos
    Institution: Liceo Artistico Zürich
    Kontakt: patric.mueller@kfr.ch

    Entwicklung einer Tablet- und Smartphone App, um Sekundar- und Gymnasialschülerinnen und -schülern zu helfen, ihre Kenntnisse in den Themen «Ausmultiplizieren» und «Faktorzerlegung» zu festigen und vertiefen.

    Beschreibung

    Zielgruppe:Schüler der Unterstufe sowie Schüler der Oberstufe (1. Jahr im Kurzgymnasium).

    Struktur der App: Die App wird folgende Menus enthalten

    • Modus «Papieraufgaben»
    • Modus «Kopfrechnen»
    • Modus «Duell»/ «Test»
    • Theorie
    • Pokale
    • Info&Rückmeldung
      Der Modus «Papieraufgaben» enthält Aufgaben, die nicht direkt als Kopfrechnung gelöst werden sollen, sondern mit einem (idealerweise digitalen) Stift. Z.B. zum Thema "binomische Formeln" die Aufgabe:(𝑥+2𝑦)2−(3𝑥−𝑦)2.
      Die Aufgaben sind in Themen und Unterthemen unterteilt:
      z.B.Thema"Ausmultiplizieren Oberstufe" enthält dieUnterthemen"Binomische Formeln", "Distributivgesetz", "Pascal'sches Dreieck" und "vermischte Aufgaben". Mit der Funktion "vermischte Aufgaben" werden die spezifisch geübten Kenntnisse in einem allgemeineren Bereich angewendet und zu einem vertieften Verständnis kombiniert.

    Die Themenaufteilung beim «Kopfrechnen»-Modus ist die gleiche wie beim herkömmlichen Kopfrechnen. Hier sind aber die Aufgaben so konzipiert, dass sie von den Lernenden ohne Hilfsmittel gelöst werden können.

    Z. B. zum Thema "binomische Formel" die Aufgabe:(𝑥 + 2𝑦)2.

    Im «Duell»-Modus können sich die Lernenden in einem direkten Wettbewerb messen.

    Didaktisch-methodisches Konzept

    Lernwirksamkeit erhöhen dank Schwierigkeitsstufen und gezielter Rückmeldung:

    Zusätzlich zum Theorie-Menu, möchten wir eine «popup»-Rückmeldung implementieren, um mit einer individualisierten Rückmeldung die Lernwirksamkeit zu steigern.

    Jeder Aufgabe wird auch ein Schwierigkeitsgrad zugewiesen, damit den Lernenden Aufgaben des passenden Schwierigkeitsgrades (automatisch) angeboten werden.

    Die Pokale sind digitale Preise, um die Motivation zu steigern. (z.B. Pokal: "Gewinne einmal im Duell- Modus", oder "10 richtige Aufgaben in Folge").

    Wirkung

    Heutzutage besitzt (nahezu) jeder Lernende ein Smartphone. «Bring your own device» ist für die Lernenden in vielen Gymnasien schon eine Realität und in vielen anderen wird es künftig der Fall sein. Diese Technologien prägen den Alltag und sind jederzeit greifbar (schnell mal auf dem Schulweg, während einer kurzen Pause,...).

    Mit der Entwicklung der App «SmartAlgebra» möchten wir das Thema Algebra auf eine schmackhafte, unkomplizierte und ihren Gewohnheiten nahe Art den Lernenden näherbringen.

    Algebraische Rechnungen sind einer der Grundsteine auf dem man eine erfolgreiche mathematische Laufbahn aufbauen kann.

    Entscheidend für das Beherrschen dieses Themas ist das Lösen vieler Aufgaben, was zum Teil von den Lernenden als repetitiv empfunden wird. Mit der App kann/könnte man auch "nur" 5 Minuten lang im Tram das Thema üben, oder mit den Klassenkollegen eine Art Wettbewerb beim Lösen von Algebraaufgaben machen!

    Mit «SmartAlgebra» wird man überall, jederzeit und so lange man möchte Algebra üben können.

    Dank eines individuellen Lern- und Rückmeldungssystems soll die Lernwirksamkeit gesteigert werden und dank des «Duell»-Modus und des «Pokalgewinns» auch die Motivation gesteigert werden.

     

    SAMR-Modell

    Erläuterung zum SAMR-Modell.

    Das Projekt kann im SAMR-Modell im Bereich "Augmentation" eingeordnet werden, da es gegenüber traditionellen Mitteln funktionale Verbesserungen enthält.

  • Vektorgeometrie

    Projektleitung: Tobias Sauter und Urs Allenspach (Mathematik)
    Institution: Kantonale Maturitätsschule für Erwachsene, Zürich
    Kontakt: tobias.sauter@kme.ch

    Das Ziel des Projekts besteht darin, ein interaktives Selbststudium für den Einstieg in die Vektorgeometrie aufzubauen.

    Produkt

    Wenn das Produkt vorliegt, wird es hier publiziert.

     

    Beschreibung

  • Von der Tannenspitze zum Andromedanebel

    Projektleitung: Ronald Balestra, Mathematik, ronald.balestra@kzn.ch
    Institution: Kantonsschule Zürich Nord (KZN)
    Kontakt: ronald.balestra@kzn.ch

    Von der Tannenspitze zum Andromeda-Nebel: Entlang der Distanzbestimmung durch die Trigonometrie.

    Beschreibung

     

    Der Rote Faden ist die historische Entwicklung der Entfernungsbestimmung. Die Ziele sind

    • mit den SuS zusammen praktische Anwendungen aus der Entfernungsbestimmung aufzugreifen, deren mathematischen Hintergrund aufzuzeigen, weiterzuentwickeln und der Entfernungsbestimmung wieder zuzuführen.
    •  in enger digitaler Zusammenarbeit mit einer Partnerschule die SuS in der Behandlung der Trigonometrie, der Umsetzung von Anwendungsmöglichkeiten und einer Projektarbeit zu begleiten. (Die Wahl einer fremdsprachigen Partnerschule bietet die Möglichkeit, das Projekt auch zweisprachig umzusetzen.)
    • Diese digitale Zusammenarbeit soll mit Moodle erfolgen und bietet die Möglichkeit, die SuS in das Arbeiten mit einem Learning Management System einzuführen und die Sprachgrenzen überschreitend zu arbeiten. Weiter beinhaltet sie die Diskussion von Aufgaben und Problemen, welche vom Lehrkörper nur begleitet wird.
    • die vielen Möglichkeiten zu interdisziplinärem Arbeiten, welche die Bedeutung der Entfernungsbestimmung in der Vergangenheit und bis heute bietet, auszunützen und in der oben erwähnten selbstorganisierten Projektarbeit durch die SuS umzusetzen.
    • das Zusammenstellen des durch die SuS gemeinsam erarbeiteten Wissens in einem Wiki und eine Präsentation der schülereigenen, themavertiefenden Arbeit in digitaler Form.

    Didaktisch-methodisches Konzept

    Blended Learning in Kombination mit SOL und weiterer Möglichkeiten, aufgrund des modularen Aufbaus.

    Wirkung

    Das Kennenlernen des Arbeitens mit digitalen Medien in einer digitalen Umgebung und damit eine Vorbereitung auf die zukünftigen Lernumgebungen (LMS) unserer SuS an den Universitäten/ETH, Die Förderung interdisziplinären Arbeitens durch das Einbinden verschiedener Bereiche unserer Umgebung und Umwelt in die Mathematik, Das Durchlaufen einer weiteren SOL-Spirale, Die aktive Anwendung einer Fremdsprache.

     

    SAMR-Modell

    Erläuterung zum SAMR-Modell.

    Das Projekt kann im SAMR-Modell dem Bereich "Augmentation" zugeordnet werden wegen des geplanten Einsatzes eines LMS.

     

     

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