Digitale Basis Angebote von EB Digital (EB Zürich)

Ziel: Die Lehrpersonen sollen ein grundlegendes Verständnis von digitalem Lernen entwickeln und befähigt werden, digitale Medien sinnvoll in ihren Unterricht zu integrieren.
Format: Die Kurse sind als Selbstlernkurse konzipiert, die Lehrpersonen flexibel und in ihrem eigenen Tempo absolvieren können. Jeder Kurs beinhaltet eine Kombination aus Texten, Videos, interaktiven Elementen und Aufgaben. Die Selbstlernkurse können als Einführungs- oder Auffrischungskurs für die Workshops besucht werden.
Digitale Tools sinnvoll auswählen
Format und Dauer: Asynchrone Selbstlerneinheit mit kurzen Praxisbeispielen und Reflexionsaufgaben.
Empfohlene Lernzeit: Ca. 60–90 Minuten, je nach Vertiefung und Ausprobieren der Tools.
Voraussetzung: Keine besonderen Vorkenntnisse erforderlich. Offenheit für digitales Arbeiten im Unterricht ist von Vorteil.
Überblick
Das Angebot an digitalen Tools ist gross – und oft unübersichtlich. In dieser Selbstlerneinheit erhältst du Orientierung für den Einstieg in digitale Medien. Du lernst ausgewählte, praxiserprobte und datenschutzfreundliche Tools kennen und erfährst, wie du sie gezielt und sinnvoll für Lernprozesse einsetzen kannst. Didaktische Modelle helfen dir dabei, den Mehrwert digitaler Werkzeuge kritisch einzuordnen und fundierte Entscheidungen für deinen Unterricht zu treffen.
Bedeutung für den Unterricht
Ein bewusster Tool-Einsatz spart Zeit, erhöht die Lernwirksamkeit und verhindert digitale Überforderung – bei dir und bei den Lernenden. Du entwickelst Sicherheit in der Auswahl digitaler Werkzeuge, stärkst deine didaktische Entscheidungskompetenz und baust dir Schritt für Schritt einen persönlichen, nachhaltigen Tool-Koffer für deinen Unterricht auf.
Inhalt
- Überblick über Chancen und Grenzen digitaler Tools im Unterricht
- Didaktische Orientierung zur sinnvollen Tool-Auswahl
- Ausgewählte, praxiserprobte und datenschutzfreundliche Tools kennenlernen
- Digitalen Mehrwert reflektieren und nächsten Einsatz planen
Hier gehts zur Selbstlernumgebung.
Digitale Barrieren erkennen und Unterrichtsmaterialien inklusiver gestalten
Format und Dauer: Selbstlernkurs (asynchron), mit kurzen Praxisbeispielen und Reflexionsaufgaben
Empfohlene Lernzeit: Ca. 60–90 Minuten (je nach Vertiefung und Umfang der eigenen Material-Überarbeitung).
Voraussetzung:
Keine besonderen technischen Vorkenntnisse erforderlich. Von Vorteil: eigenes Unterrichtsmaterial (Arbeitsblatt oder Folie) für die Praxisübungen.
Überblick
Digitale Medien eröffnen viele Chancen für mehr Teilhabe – zugleich können sie ungewollt neue Hürden schaffen. In dieser Selbstlerneinheit entwickeln die Teilnehmenden ein grundlegendes Verständnis von Inklusion im Unterricht. Sie lernen, typische digitale Barrieren zu erkennen und erhalten konkrete Ansätze, um Materialien und Lernsettings barriereärmer zu gestalten.
Die Teilnehmenden setzen erste Anpassungen direkt am eigenen Material um und planen einen realistischen nächsten Schritt für ihren Unterricht.
Bedeutung für den Unterricht
Barrierearme digitale Materialien entlasten Lernende, erhöhen die Verständlichkeit und unterstützen heterogene Lerngruppen – insbesondere bei unterschiedlichen Sprachständen, Lernvoraussetzungen oder Unterstützungsbedarfen. Du stärkst damit Motivation, Orientierung und aktive Beteiligung und reduzierst zugleich Rückfragen zur Bedienung oder zum Verständnis.
Inhalt
- Inklusion im Unterricht verstehen und digitale Barrieren erkennen
- Zentrale Prinzipien barrierearmen Unterrichts (UDL, Mehrkanaligkeit)
- Eigenes Unterrichtsmaterial analysieren und praxisnah anpassen
- Konkreten Umsetzungsschritt für den eigenen Unterricht planen
Hier gehts zur Selbstlernumgebung.
Einführung in KI-gestützte Lernvideos: Konzepte verstehen, Einsatzmöglichkeiten einschätzen
Format und Dauer: Asynchroner Online-Selbstlernkurs, mit kurzen Praxisbeispielen und Reflexionsaufgaben
Empfohlene Lernzeit
Ca. 60–90 Minuten (je nach Vertiefung und Bearbeitung der Reflexionsaufgaben)
Voraussetzung
Keine Vorkenntnisse im Bereich Video-Erstellung erforderlich.
Überblick
In diesem Kurs erhalten Lehrpersonen eine fundierte Einführung in Grundlagen der KI-gestützten Erstellung von Lernvideos. Im Zentrum stehen typische Einsatzformen sowie didaktischen Prinzipien, die unabhängig vom eingesetzten Tool für wirksame Lernvideos entscheidend sind.
Der Kurs vermittelt Orientierung und schafft eine gemeinsame fachliche Basis für weiterführende Praxisangebote.
Bedeutung für den Unterricht
Lernvideos mit KI eröffnen neue Möglichkeiten, Unterrichtsinhalte anschaulich, effizient und zielgerichtet aufzubereiten. Der Kurs unterstützt Lehrpersonen dabei, Chancen und Grenzen dieser Technologien realistisch einzuschätzen und KI reflektiert als didaktisches Werkzeug einzusetzen – ohne den pädagogischen Anspruch aus den Augen zu verlieren.
Inhalt
- Lernvideos im Unterricht: didaktische Potenziale, Einsatzmöglichkeiten und Grenzen
- Grundlagen der KI-gestützten Videoproduktion (Text-to-Video, KI-Avatare)
- Qualitätskriterien und didaktische Prinzipien für wirksame Lernvideos
Hier gehts zur Lernumgebung.
|
Vom Unterrichtsziel zum Lernvideo – praxisnah und KI-unterstützt Didaktisch planen, pragmatisch umsetzen und KI gezielt nutzen Format und Dauer: Präsenz-Workshop, 09:00-16:00 Uhr an der EB Zürich Termin: Donnerstag, 04.06.2026 Voraussetzungen Die Teilnehmenden kennen grundlegende didaktischen Prinzipien, Chancen und Grenzen von KI-gestützten Lernvideos. Ohne Vorkenntnisse: Bitte bearbeiten Sie vorgängig die Selbstlern-Online-Einheit „Lernvideos mit KI gestalten – Grundlagen“. Überblick In diesem praxisorientierten Präsenz-Workshop entwickeln die Teilnehmenden ein eigenes Lernvideo für ihren Unterricht – ausgehend von einem spezifischen Unterrichtsziel bis zur konkreten Umsetzung. Im Fokus steht ein didaktisch fundierter und realistischer Prozess: Wann ist ein Lernvideo sinnvoll, welches Format passt zum Lernziel und wie lässt sich der Aufwand überschaubar halten? Die Teilnehmenden setzen Lernvideos mit einfachen Mitteln um und nutzen künstliche Intelligenz gezielt zur Unterstützung bei Planung, Strukturierung und Umsetzung. Der Workshop verbindet angeleitete Praxisphasen mit Reflexion und Austausch zu konkreten Einsatzszenarien aus dem Unterricht. Bedeutung für den Unterricht Lernvideos können den Unterricht wirksam unterstützen – zur Einführung neuer Themen, zur Erklärung von Fachbegriffen oder zur Entlastung von Präsenzphasen. Entscheidend für ihre Wirkung sind eine klare didaktische Idee, eine verständliche Struktur und ein realistisches Produktionssetting. Der Präsenz-Workshop stärkt die Handlungssicherheit von Lehrpersonen im Umgang mit Lernvideos. Er zeigt, wie Videos pragmatisch, lernwirksam und nachhaltig in den Unterricht integriert werden können – und wie KI als unterstützendes Werkzeug genutzt wird, ohne den pädagogischen Anspruch aus den Augen zu verlieren. Inhalt · Video ist nicht gleich Video: Formate, Wirkung und geeignete Einsatzszenarien · Vom Unterrichtsziel zum Video: didaktische Planung, Storytelling und Vorbereitung · Praktische Umsetzung mit einfachen Mitteln (Smartphone/Tablet, einfache Schnittprogramme) · Gezielter Einsatz von KI sowie Reflexion und Transfer in den eigenen Unterricht |
Einführung ins Learning Management System (LMS) Moodle
Interessiert? Neugierig?
Format und Dauer
Blended Learning (zwei Präsenz- und eine Online-Phase)
Termine
Präsenz-Termin 1: Dienstag, 08.09.2026 von 15 - 17.30 Uhr, an der EB Zürich
Präsenz-Termin 2: Mittwoch, 30.09.2026 von 15 - 17.30 Uhr, an der EB Zürich
Voraussetzung
Zugang zum LMS Moodle und Ideen für Inhalte, welche mit dem / in dem LMS gestaltet werden sollen.
Überblick
In diesem Einführungskurs lernen die Teilnehmenden das LMS Moodle kennen. Sie erlangen ein Basiswissen darüber, was Moodle für den Unterricht bietet und wie es als wertvolles Tool für eine interaktive und kollaborative Unterrichtsgestaltung eingesetzt werden kann; denn Moodle ist mehr als nur ein “PDF-Verschiebebahnhof”. Der Erwerb von grundlegenden Kenntnissen zur Erstellung und Gestaltung von Kursinhalten sowie das aktive Erkunden von Kommunikations- und Interaktionswerkzeugen steht im Vordergrund des Angebotes. Im Kurs werden erste konkrete Ideen für je eigenen Moodle-Kursraum entwickelt und im LMS umgesetzt
Bedeutung für den Unterricht
Lehrpersonen entwickeln ein grundlegendes Verständnis für den Einsatz von Moodle und werden befähigt, eigene Kursräume zu gestalten und zentrale Moodle-Aktivitäten sinnvoll einzusetzen sowie Kommunikation und Interaktion didaktisch fundiert in ihren Unterricht zu integrieren.
Inhalt
- Mediendidaktische Gestaltung eines Moodle-Kursraums
- Ausgewählte Moodle-Aktivitäten und AI-Ideen (z. B. Forum, Buch, Testseite, H5P, Block, Charing Cart)
- Tipps & Tricks: Förderung asynchroner Kommunikation
- Interaktivität und Kollaboration
- Selbstlernelemente
Worum es geht:
KI soll Lernen und Denken fördern – nicht ersetzen. Das gelingt nur, wenn Lehrpersonen die pädagogische Kontrolle behalten. Massgeschneiderte KI-Assistenten machen dies möglich: Eigene Quellen, Lehrpläne und Bewertungsraster fliessen in präzise Hintergrundprompts ein. So verhält sich die KI entsprechend den Vorgaben der Lehrpersonen – und Lernende können sich auf das Lernen konzentrieren statt auf das Prompten.
Inhalt:
Es werden Beispiele erprobter KI-Assistenten gezeigt. Anschliessend unterstützen wir die Teilnehmenden dabei, eigene KI-Assistenten zu entwickeln, die direkt im Unterricht eingesetzt werden können.
Zielgruppe:
Das Holangebot richtet sich an Lehrpersonen aller Fachbereiche aus Mittelschulen und Schulen der Berufsbildung im Kanton Zürich.
Ort:
Online oder vor Ort an Ihrer Schule.
Hinweis: Das Holangebot wird ab einer Gruppengrösse von drei Personen durchgeführt (bevorzugt aus gleichen Fachschaften/Fachbereichen).
Zeit:
1 – 2 Stunden
Kontakt:
vernetzt@dlh.zh.ch
Zur Einstimmung: Im 8-minütigen DLH-Tipp des Monats (März 2026) wird gezeigt, wie sich in Fobizz einen KI-Assistenten erstellen und mit der Klasse einsetzen lässt.