Projektleitung: Martina Ruoss, Christof Glaus und Markus Roffler
Institution: BBW Winterthur
Kontakt: martina.ruoss@bbw.ch

Mit Hilfe eines klassenübergreifenden Wettbewerbs soll die Kommunikation der Generation Z auf kreative und unterhaltende Art sichtbar gemacht werden. Die Wettbewerbsbeiträge sind #kreativ, #kommunikativ, #kollaborativ und #kritisch.

Generation Z meets 4 K

Ausgangslage

Moderne Kommunikationsarten wie Emojis, Memes, Gifs, Kurzvideos, Sprachnachrichten oder Hash-tags sind im Kommunikationsraum der Gesellschaft weit verarbeitet – speziell bei der Generation Z. Was Bildungsinstitutionen oft noch nicht visualisieren können/wollen, ist in den Social-Media-Kanälen zur festen Gewohnheit geworden.

Was in den Schulen aber festgestellt werden kann: dass die Lernenden selbstständig Insta-Kanäle organisieren, um z.B. Memes auch zum Schulalltag zu posten, dass sie untereinander Memes und Gifs austauschen und mit Hashtags Ordnung in ihre Social-Media-Feeds bringen. Auch nehmen Vorbilder von Jugendlichen zu, die selber Inhalte mit den genannten Kommunikationsarten produzieren und Inhalte des Alltags der Generation Z sichtbar machen, kritisieren und ironisieren.

Eine andere Perspektive im Blick auf die genannten Kommunikationsarten richtet sich auf die politischen Anwendungsmöglichkeiten. Immer öfters werden z.B. Memes, Gifs und Emojis für politische Kampagnen benutzt, um Teilnehmer:innen des politischen Entscheidungsprozesses zu beeinflussen.

Alle diese Ströme innerhalb der Kommunikationskultur der Lernenden sollen in diesem Projekt sichtbar gemacht werden.

Beschreibung

Das Projektteam organisiert einen Wettbewerb «Media Content Challenge» zur Verwendung einer Auswahl der genannten Kommunikationsarten. Die Lernenden können freiwillig – alleine oder in Gruppen #kollaborativ – an diesem Wettbewerb teilnehmen. Interessierte Lehrpersonen der einzelnen Klassen dürfen die Lernenden individuell oder als Klasse begleiten und unterstützen #kollaborativ.

Der Wettbewerb ist in vier verschiedene Kategorien unterteilt (Gif, Meme, Kurzfilm und Chatbot). Je Kategorie wird ein Bewertungsraster vorgegeben. Das eingereichte Kommunikationsprodukt muss von einem erklärenden Text begleitet sein #kommunikativ. Eine Publikumsjury, die sich aus Lehrpersonen und Lernenden zusammensetzt, bewertet die Einträge nach vorbestimmten Kriterien #kollaborativ.

Lernpfad

Als Unterstützung wird den Lehrpersonen und den Lernenden ein Onlinekurs zur Verfügung gestellt. Der Lernpfad stellt die Kommunikationsarten vor, zeigt die Anwendungsmöglichkeiten auf, macht aktuelle Einsatzorte sichtbar und vermittelt die Grundlagen des aktuellen Forschungsstands #kommunikativ.

 

Wirkung

Die Ziele des Projektes sind

  • möglichst vielen Lernenden der BBW sichtbar zu machen, was auf der Metaebene zu diesen Kommunikationsarten diskutiert wird.
  • die Lernenden zu sensibilisieren, was bei der Nutzung und der Produktion dieser Kommunikationsarten zu beachten ist und wie diese Kommunikationsarten selber produziert werden können #kritisch, #kreativ.
  • den Lernenden zu zeigen, mit welchen Tools auf einfache Weise Beispiele dieser Kommunikationsarten hergestellt werden können. Per Browser kann man auf Gifs- und Memes-Generatoren zugreifen, mit einfachen Screen-Cast-Programmen können Gifs-Dateien aus eigenen Videos hergestellt werden und auf Emojis kann nicht nur per Messengers zugegriffen werden, sondern es gibt im Web auch unterschiedliche Emoji-Lexika und das Unicode-Konsortium bestimmt darüber, welche Emojis standardmässig zur Verfügung stehen #kreativ.
  • sie zu ermächtigen und zu motivieren an einem Wettbewerb teilzunehmen, zu unterschiedlichen Kategorien Beispiele von Kommunikationsarten selber herzustellen und zu veröffentlichen und ihnen das Potenzial der Zusammenarbeit aufzuzeigen #kommunikativ, #kollaborativ
  • 50 Anmeldungen, die am Wettbewerb teilnehmen

Innovationspotenzial

  • Die Lernenden werden gegenüber der Metaebene der von ihnen oft genutzten Kommunikationsarten sensibilisiert
  • Das kreative, kommunikative, kritische und kollaborative Potential der Lernenden wird klassenübergreifend sichtbar gemacht
  • Die Lernenden werden ermächtigt, Produzent:innen von Medieninhalten zu sein und ihre Rolle als Medienkonsument:innen zu hinterfragen
  • Die Technologie für die Herstellung von Memes/Gifs und Kurzvideos wird auf die gleiche Ebene gestellt mit herkömmlichen Präsentationsmedien wie Powerpoint und Textverarbeitungsprogrammen.

Nutzen

Die Lernenden

  • werden motiviert kritisch, kreativ, kollaborativ und kommunikativ auf die Welt zu blicken.
  • werden in der Anwendung von Technologien für die Herstellung von Medieninhalten geschult. Ihre Medienkompetenz wird dadurch gestärkt.
  • tauschen sich klassen- und abteilungsübergreifend aus.

4K-Modell

Orientierung in der Umsetzung des Projekts erhält das Projektteam durch das 4K-Modell des Lernens. Auch der Wettbewerb ist nach diesem Modell ausgerichtet: Es soll in der Verwendung von Kommunikationsarten unserer Zeit eine kritische und kreative Perspektive eingenommen werden, die kollaborativ erarbeitet werden kann.

Das Projekt soll als ein Leuchtturmprojekt für andere Schulen dienen, wie Eigeninitiative, Kreativität, Kritisches Denken, Kollaboration und Kommunikation gefördert werden kann. Die Ergebnisse des Wettbewerbs können von anderen Schulen eingesehen und für den eigenen Unterricht genutzt werden.

Und sonst?

Hier ist der Flyer zum Wettbewerb:

Flyer

 
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