• Mehrwert im Fremdsprachen-Unterricht

    Projektleitung: Michael Beusch und Francesco Serratore
    Institution: KS Rychenberg
    Kontakt: michael.beusch@krw.ch

    Mehrwert im Fremdsprachunterricht dank Interaktion mit Teams/OneNote

    Beschreibung

    Seit bald 20 Jahren lasse ich 'meine' SchülerInnen (SuS) intensiv mit digitalen Medien arbeiten – früher auf diversen andern Online-Plattformen (insbesondere educanet2), seit Januar 2019 auf Office 365, insbesondere Teams und One­Note Class Notebook, das ästhetisch deutlich ansprechender ist und auch einfacher zu bedienen für Nicht-ICT-Affine.

    Ich 'präsentierte' diese Arbeit an diversen Workshops, z.B. am ife der ETH/UZH oder an diversen Mittelschulen zwischen Solothurn und St. Gallen sowie am Barcamp des DLH vom Nov. 2020.

    Im Frühlingssemester 2021 werden Hansjürg Perino (Fachdidaktiker UZH) und ich einen weiteren zweiteiligen Workshop zu "Englisch mit BYOD" am ife geben, an dem wir all unser Material vor- und den TeilnehmerInnen zur Verfügung stellen:

    https://www.weiterbildung.uzh.ch/programme/wbmat_detail2019.php?angebnr=1620

     

    Didaktisch-methodisches Konzept

    Wenn SuS während des Unterrichts (aktiv) zuhören, finden wir das natürlich gut – aber noch besser, wenn sie selbst tätig werden, für sich und andere schreiben usw., digitale Produkte erstellen, usw.

    Wirkung

    • SuS können Hörverständnis-'Übungen' selbst steuern (problemlos kurz zurück'spulen' usw.), z.B. beim Arbeiten mit Podcasts und MOOCs
    • SuS sind (hoffentlich) motivierter und geben sich mehr Mühe beim Schreiben usw., wenn sie das auch für andere SuS tun und ein 'Produkt erstellen', z.B. bei Interpretationen und Kommentaren zu literarischen Texten, der gemeinsamen Vorbereitungsarbeit von Präsentationen, usw.
    • sowohl SuS als auch LuL können auch die Schreibprozesse(bis zu einem gewissen Grad) verfolgen und im Nachhinein jederzeit nachvollziehen
    • den SuS steht alles immer und überall zur Verfügung– auch kurz vor der Prüfung bzw. (Jahre später) vor der Matur
    • Bewertungskriterien können SuS u.a. dankrubric gridsinTeamsmit kleinem Aufwand vor Arbeits- beginn transparent gemacht werden
    • die LuL können effizienter korrigieren (u.a. dank derassignment-Funktion inTeams) und kommen- tieren – und ausserdem stehen diese Kommentarealleninteressierten SuS jederzeit zur Verfügung, d.h. es ist für LuL auch befriedigender, Kommentare zu verfassen
    • andere LuL können problemlos ganze Projekte kopieren und entweder mit sehr kleinem Aufwand mit eigenen Klassen 1:1 verwenden oder, mit deutlich kleinerem Aufwand als die 'Autoren', für eigene Klassen adaptieren
    • die Privatsphäre der einzelnen SuS gegenüber andern SuS ist gewahrt (jede/r S hat einen 'Bereich', den nur er/sie bzw. die L sieht)
    • 100%ig datenschutzkonform gemäss sowohl eidg. wie kantonalem Datenschützer (gilt für die meis- ten andern Clouds etc. nicht)
     

    SAMR-Modell

    Erläuterung zum SAMR-Modell.

    Der Einsatz von Teams und OneNote im Fremdsprachenunterricht ermöglicht Unterrichtsszenarien, welche so vorher nicht möglich waren, ist im SAMR-Modell also bei "Redefinition" einzuordnen.

     

  • Agile Schule

    Projektleitung: Andreas Borter (andreas.borter@sfgz.ch) Gestaltung, Webetechnik. BK-Lehrer, Fachbereichsleiter Projektteam: Roger May (roger.may@sfgz.ch) Lackiertechnik. BK- und FIB-Lehrer. Juergen Frank (juergen.frank @sfgz.ch) Polygrafie. BK-Lehrer, (P)ICT-Supporter Adrian Obrecht (adrian.obrecht@sfgz.ch) Allgemeinbildung. ABU-Lehrer, Pädagogischer Supporter Züger Roland (zuer.tbf@sfgz.ch) . Lernen. Organisationsentwickler, BK-Lehrer
    Institution: Schule für Gestaltung, Zürich und TPF+Partner
    Kontakt: andreas.borter@sfgz.ch

    Die "Kultur der Digitalität" an der Schule soll durch Einbeziehung aller Beteiligten gestärkt werden.

    Beschreibung

    Mit unserem Projekt möchten wir die «Kultur der Digitalität» an unserer Schule stärken. Wir packen die Chance der aktuellen Bedeutsamkeit durch die Corona-Krise, um eine eigene Vision von sich und dem Lehren und Lernen an der Schule für Gestaltung Zürich als Modell herauszubilden und möglicherweise auch auf weitere Institutionen zu skalieren.

    Die Krise hat uns das enorme Potential der digitalen Hilfsmittel  – insbesondere auch für die Handlungskompetenzorientierung – und Möglichkeiten erleben lassen. Es gibt aber noch viele Fragen auf unterschiedlichen Ebenen zu klären. Und hierzu wollen wir alle Beteiligten der Schule (Lernende, Lehrende, Verwaltung, institutionelle Gremien und Schulleitung) aktiv einbeziehen. Die Projektteammitglieder sind überzeugt, dass es entscheidend ist, herauszufinden, was für jede/jeden im Moment bedeutend ist und bedeutend sein kann und somit auch für die Schule als Ganzes bedeutsam ist. So wie es in der aktuellen Transformation der Gesellschaft und daher auch in der Transformation der Arbeitswelt sowie derjenigen der Lernenden auch der Fall ist.

    Wir sehen in unserem Projekt sehr viel Innovationspotential, weil es ein agiles Entwicklungsprojekt ist, welches alle Beteiligten aktiv einbindet. Wir orientieren uns an den aktuellen Konzepten der Arbeits- und Lebenswelt (New Work, Kultur der Digitalität). Das bedeutet vor allem das Loslösen von starren Strukturen und Konzepten, hin zu einer agileren, innovations- und dadurch umsetzungsorientierten Haltung (DesignThinking). Dies durch gezieltes Unterstützen von Vernetzung/Kollaboration, sodass alle Beteiligten stärker fachlich sowie sozial eingebunden sind und voneinander und miteinander lernen und lehren.

    Am Ende dieses ersten Prozesses soll das Lehren und Lernen an der Schule für Gestaltung Zürich modellhaft in einem institutionellen Konzept funktionieren, welches breit abgestützt und durch alle beteiligten Schulmitglieder entwickelt wurde und gelebt wird. Modellhaft deshalb, weil wir unbedingt auch andere Schulen an den Erfahrungen und Beobachtungen teilhaben lassen wollen, damit sie für ihre eigene Entwicklung profitieren können.

     

    Didaktisch-methodisches Konzept

    Wir haben für die Umsetzung unseres Projekts folgende Struktur überlegt:

    #1 Content kollaborativ entwickeln 

    Die Lehrenden und später auch die Lernenden werden aufgefordert, für Sie bedeutende Inhalte zu notieren.

    Ziele:  

    • Bedeutsame Fragestellungen herauskristallisieren, welche einen wertvollen Entwicklungsprozess anregen. Zum Beispiel wie Fernlernen weiterhin als gezielte Möglichkeit/Erweiterung an der Schule angeboten/genutzt werden kann. Allenfalls auch ausserhalb der klassischen Stundenplanung.
    • Vernetzung von Lehrenden mit ähnlichen Interessen oder aber von Mitglieder in institutionellen Gremien (Teams). 
    • Den virtuellen Lernraum SFGZ (O365) kennen lernen und Mut entwickeln, damit eigene (Lern)-Erfahrungen zu wagen.

    #2 LearningHub A 

    Die Steuergruppe wird die Lehrenden bedürfnisorientiert bei der individuellen und kollektiven Entwicklung unterstützen. Dies geschieht über digitale Kanäle wie Teams und OneNote. Als Beispiel kann in einer Videokonferenz Adobe Sparks oder ein ähnliche Software vorgestellt werden. Zentral ist die Frage, wie wir es pädagogisch sinnvoll und effektiv einsetzen. Je nach Bedürfnis sind es auch physische Treffen. Wenn zum Beispiel eine Gruppe die Einrichtung von O365 oder spezifische Schulung auf einem Softwaretool hiervon wünscht.

    Ziele:  

    • Intensivierung des Entwicklungsprozesses (explore, create, share)  
    • Konkretisierung von Ideen, erste «Prototypen» bauen (wie man selber und/oder die Schule auch sein könnte) 

    #3 Entwicklung Vision SfGZ, Austausch und Vernetzung 

    Es wird eine Weiterbildungsveranstaltung geben, welche als Exkursion ins «Digital Age» verstanden werden soll. Vor allem geht es darum kollaborativ die Schule für Gestaltung Zürich mitzugestalten. Dabei sollen vor allem die ersten «Prototypen» (wie die Schule auch sein könnte) auf die Probe gestellt, verworfen oder weiterentwickelt werden. Dies wird mit der Methode «Barcamp» angeregt.   

    Ziele: 

    • «Prototypen» kollaborativ testen 
    • Eine Kultur der Digitalität entwickeln 
    • Initiierung einer gemeinsame Vision  
    • Handlungskompetenz leben (speziell Design-Thinking-Prozess) 
    • Kollaboration innerhalb der Schule verdichten (Vernetzung Lernende, Lehrende, Schulleitungsmitglieder) 

    #4 LearningHub B 

    Die Steuergruppe wird die Lehrenden/Lernenden bedürfnisorientiert bei der individuellen und kollektiven Entwicklung weiter unterstützen. Dies geschieht über digitale Kanäle wie Teams und OneNote. Und je nach Bedürfnis auch an physischen Treffen.

    Ziele:  

    • Intensivierung des Entwicklungsprozesses (explore, create, share)  
    • Vision konkretisieren (wie die Schule auch sein könnte) 

    #5 Entwickelter Fortschritt sichtbar machen – Commitment – Next Step 

    Die verdichtete Vision SfGZ wird an einer Veranstaltung vorgestellt und den entwickelten Fortschritt sichtbar gemacht. Es soll ein Commitment darüber entstehen wie wir «Lernen, Lehren und Leiten an der SfGZ» verstehen. Gemeinsam werden erste Schritte zu möglichen Umsetzungen herausgebildet. 

    Ziele:  

    • Commitment «Lehren, Lernen und Leiten an der SfGZ» festlegen. Hierbei sind zentrale Fragen, wie und vor allem wo/wann wir unsere Lernenden stärker digital und asynchron begleiten. Welche Erwartugnen wir unsererseits haben und wie diese Erwartungen mit dem pädagogsischen Leitbild verbunden/abgeglichen werden können.
    • Next Steps herausbilden: Das könnte zum Beispiel sein, dass jedes Jahr für drei Wochen eine Übungsphase «Fernlernen» stattfindet, bei der die Lernenden zuhause sind. In diesem Fall sollen diese Phasen ganz bewusst und auf das jeweilige Berufsfeld spezifisch vorbereitet sein. Ebenso auch die Zielerwartung aller Beteiligten (Lehrende wie auch Lernende).

    Wirkung

    Wir sind überzeugt, dass wir durch die Einbindung aller Beteiligten einen grossen Nutzen erzielen werden. Gegenüber vorgegebenen starren Weiterbildungskursen ermöglichen wir nicht nur eine höhere Bedürfnisbefriedigung, sondern auch eine aktivere Auseinandersetzung mit den aktuellen Herausforderungen (Digitalisierung, Handlungskompetenzorientierung, Verschiebung der Rollenbilder). Wir möchten mit unserem Projekt die nachhaltige Veränderung der Kultur an unserer Schule befeuern.

    Modell

    Das vorliegende Projekt befasst sich mit allen Aspekten des TPACK-Modells, also sowohl mit der pädagogischen als auch der technologischen und der inhaltlichen Seite der Schule bzw. des Unterrichtens.

     

    Und sonst?

    Die Sammlung von Ideen respektive das Barcamp findet über ein Padlet statt. Die

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  • Digitale Stadtgeographie

    Projektleitung: Jonas Zimmermann, Silvan Haug und Nina Laely
    Institution: Kantonsschule Uster
    Kontakt: nina.laely@ksuster.ch

    Ziel des Projektes ist es, eine digitale Unterrichtseinheit zum Thema Stadtgeografie zu erstellen, welche abgestimmt auf eine BYOD-Klasse ist und somit einen intensiven und sinnvollen Einsatz der digitalen Geräte und Programme sowie die fachliche Auseinandersetzung mit der Thematik ermöglicht.

    Beschreibung

    Zwei inhaltliche Schwerpunkte sollen dabei berücksichtigt werden. Einerseits sollen drei konkrete Städte vertieft betrachtet werden. Dabei werden ihre jeweilige historische Entwicklung, die gegenwärtigen Merkmale und raumbestimmenden Prozesse, sowie ihre zukünftigen Herausforderungen beleuchtet.

    In der Stadttypisierung lassen sich drei sozioökonomische Stadttypen unterscheiden:

    1) Die Stadt des informellen Wachstums

    2) Die dynamisch wachsende Stadt

    3) Die Stadt der Überalterung (mit abnehmender Dynamik)

    Abgestimmt auf diese Typisierung wurden folgende Städte (oder städtische Räume) ausgewählt: Lagos (Nigeria), Perlflussdelta (China), Zürich.

    Andererseits soll diese Zustands-Analyse ergänzt werden durch eine Betrachtung verschiedener Stadtentwicklungskonzepte für die Stadt der Zukunft. Die Unterrichtseinheit soll verschiedene theoretische Konzepte, stadtgeografisch relevante Prozesse und Begriffe anhand der drei Städte (Stadträume) aufgreifen und veranschaulichen. Somit dienen die Städte als Exempel.

     

    Didaktisch-methodisches Konzept

    Das Projekt ist modulartig aufgebaut, sodass die einzelnen Unterrichtsblöcke teilweise voneinander unabhängig und als ganze Unterrichtseinheit funktionieren. Es besteht aus einem Basismodul für die 4. Klasse des Kurzzeitgymnasiums (ca. 12 bis 16 Lektionen) und einem Vertiefungsmodul für die 6. Klasse im Ergänzungsfach (ca. 9-12 Lektionen). Das Vertiefungsmodul

    ermöglicht eine ausführliche Auseinandersetzung mit Modellen und Konzepten der Stadtentwicklung und soll somit die Inhalte des Grundlagenfaches zu ergänzen.

    Folgende Fachinhalte werden in der Unterrichtseinheit behandelt und anhand der in Klammer beschriebenen digitalen Methode bearbeitet:

    Basismodul (4. Klasse)

    1) Die Stadt des informellen Wachstums: Lagos (Nigeria)

    o Megacities (Arcgis: interaktive Karte zu den Megastädten der Erde)

    o Push-Pull-Modell

    o Informeller Sektor

    o Slumbildung und Marginalisierung (google earth)

    o Segregationsprozesse (google earth)

    2) Die dynamisch wachsende Stadt: Perlflussdelta (China) (google earth)

    o Städtewachstum und die Herausbildung von urban villages

    o Die Bedeutung von Standortfaktoren

    o Wirtschaftsöffnung und –förderung in China: Sonderwirtschaftszonen und Sonderverwaltungszonen

    und deren Einfluss auf die architektonische Stadtstruktur

    o Bedeutung von Schlüsselindustrien

    o Binnenmigration & Wanderarbeiter

    3) Die Stadt der Überalterung (mit abnehmender Dynamik)

    o Kulturgenetische Stadttypen: Zürich als europäische Stadt im Vergleich zu usamerikanischen

    Städten (Google street view ermöglicht den virtuellen Besuch

    und das Erkennen von räumlichen Mustern)

    o Siedlungs- und Agglomerationsentwicklung in Zürich (www.swisstopo.ch >

    Siedlungsentwicklung im Zeitraffer, www.statistik.zh.ch > Stadt- und Gemeindeentwicklung,

    Atlas der Schweiz)

    o Gentrifizierung am Beispiel ZH

    o Industriebrachen und ihre Umnutzung, aktuelle Grossprojekte

    o Stadtexkursion ZH (App Actionbound)

    o Städte im Vergleich: Zürich und Bern: Virtuelle Stadtexkursion Bern (google

    earth, Powerpoint)

    4) Die Stadt der Zukunft – Modelle und Konzepte

    o Zürich auf dem Weg zur 2000-Watt-Gesellschaft

    o Smart Cities mit dem Schwerpunkt Verkehrskonzepte und –innovationen

    o Agro City – die Stadt für Afrika (Al Imfeld): Kurzübersicht

    Vertiefungsmodul (6.Klasse):

    1) Die Stadt der Zukunft – Modelle und Konzepte

    o Zürich auf dem Weg zur 2000-Watt-Gesellschaft

    o Smart Cities mit dem Schwerpunkt Verkehrskonzepte und –innovationen

    o Agro City – die Stadt für Afrika (Al Imfeld)

    Es wird bewusst auf eine Vielzahl von Methoden zurückgegriffen. So sollen Kartenanwendungen aus dem Internet, der Einsatz von Apps auf dem Mobiltelefon, Internetseiten und Basisprogramme des Office-Paketes die Methodenvielfalt und -kompetenz der SuS fördern.

     

    Wirkung

    1. Der Einsatz von digitalen Medien/Geräten wird gefördert: In der Kantonsschule Uster wird ab der 3. Klassenstufe im Frühlingssemester BYOD vorausgesetzt.

    2. Alle Taxonomiestufen (Bloom) werden geschult:

    o Fachliche und methodische Grundlagen werden vermittelt und die geografische Methodenkompetenz wird gestärkt: Kartenbearbeitung, Luftbildanalyse, Statistiken auswerten und beurteilen, Orientierung im Raum, etc.

    o Geografische Arbeitsmaterialien werden fachlich fundiert analysiert und interpretiert, Sachverhalte geordnet und dargestellt.

    o Sachverhalte werden aus verschiedenen Perspektiven betrachtet und beurteilt.

    o Die Entwicklung eigener Ideen und Vorschläge basierend auf fachlichem Know-How (erforschendes Lernen) wird gefördert.

    o Kritische Auseinandersetzung mit Inhalten aus dem Internet wird ermöglicht und so Chancen und Gefahren dieses Mediums aufgedeckt.

    3. Neue kooperative Lernformen werden ermöglicht (durch den Austausch über Plattformen wie Onenote/Teams wird Lernen von- und miteinander gefördert).

    4. Dem individuellen Lernfortschritt kann besser Rechnung getragen werden.

    5. Das kreative Potenzial der SuS wird gefördert (die komplexen (geografischen) Herausforderungen der Gegenwart erfordern kreative Lösungswege).

    6. Die Motivation der SuS kann gesteigert werden durch die exemplarische Auswahl von Städten, die methodische Vielfalt und den Aktualitätsbezug der Unterrichtsinhalte. Die Beteiligung der SuS wird somit erhöht.

    7. Die Unterrichtsmaterialien sind räumlich und zeitlich unbegrenzt verfügbar und im gesamten Unterrichtsraum für alle in der gleichen Qualität vorhanden (kein Nachteil durch hinten sitzen).

    8. Die Unterrichtseinheit hat Aktualitätsbezug und arbeitet mit brandaktuellen Daten/Grundlagen.

    9. Der Bezug zum lokalen Raum und zum Umgebungsraum der SuS ist gegeben (Stadt Zürich und Agglomerationsentwicklung à somit auch für andere Kantonsschulen interessant).

     

    SAMR-Modell

    Erläuterung zum SAMR-Modell.

    Das Projekt kann im SAMR-Modell im Bereich Augmentation angesiedelt werden, da die digitale Umgebung funktionale Verbesserungen bietet.

     

    Und sonst?

    - Gängige Geräte (Laptop, Tablet mit Stift, Handy) mit den für die jeweilige Einheit erforderlichen

    Programmen und Apps

    - Onenote/Teams à Ablagemöglichkeit der Schule

    - Internetzugang / WLAN

  • E-Portfolio - eingebettet in MS365Education

    Projektleitung: Ulrich Hofmann (ulrich.hofmann@zag.zh.ch), Laura Milicevic, Christian Greiner, Linda Owzar, Kathrin Koch (mediendidaktische Begleitung) und Andreas Sägesser (Externes Projekt-coaching)
    Institution: Zentrum für Ausbildung im Gesundheitswesen Winterthur (ZAG)
    Kontakt: ulrich.hofmann@zag.zh.ch

    Projektvorstellung im Video-Call vom 30.06.2021

    Beschreibung

    Das E in E-Portfolio steht für elektronisch und für Entwicklung. Es ist also ein elektronisches Entwicklungsportfolio und dient der Lernprozessbegleitung.

    Der Aufbau richtet sich nach dem Kompetenzen-Ressourcen Modell (KoRe), der Situationsdidaktik und der Handlungskompetenzorientierung. Im E-Portfolio werden Fach- und überfachliche Kompetenzen abgebildet. Dazu werden im Laufe der Ausbildung Ressourcen entwickelt und gesammelt, die der Bewältigung von Praxissituationen dienen. Zudem werden die Lern- und Entwicklungsprozesse reflektiert und dokumentiert. Verschiedene Einträge im E-Portfolio dienen als Belege und werden mit den entsprechenden Kompetenzen verlinkt.

    In diesem Projekt führen die Lernenden das E-Portfolio in OneNote. Im Rahmen der Einführung von M365Education am ZAG, steht OneNote den Lernenden kostenlos zur Verfügung. Es ist Teil des Projekts, die Eignung von OneNote als E-Portfolio zu testen und einen Weg zu finden, dass die Lernenden ihr E-Portfolio, nach Abschluss der Ausbildung am ZAG, unkompliziert in einen privaten (kostenfreien) Account überführen und somit weiterführen können. Durch das Einfügen von unterschiedlichen Dokumententypen, Fotos, Sprachmemos oder Links, ermöglicht OneNote die Verbindung von analogen und digitalen Lern-Aktivitäten. Anstelle von losen Dokumenten oder Dateien aus verschiedenen Fächern, ist das E-Portfolio der zentrale Sammelort für alle Lernprodukte, die während der Ausbildung entstehen. Da OneNote cloudbasiert ist, kann das E-Portfolio von allen Arten Endgeräten, überall abgerufen werden – z.B. auch aus der Praxis, wenn bei der Arbeit eine Frage auftaucht. Über die Suchfunktion mit Stichwortsuche werden gesuchte Inhalte schnell wiedergefunden.

    Innovationspotential

    Am ZAG wird auf das Schuljahr 2020-2021 M365Education und BYOD eingeführt. Das E-Portfolio bietet im Rahmen dieser Implementierung eine konkrete pädagogisch-didaktische Anwendung der digitalen Tools. Das Projekt wird in zwei FaGe Pilotklassen, fächerübergreifend mit Lehrpersonen aus der Berufskunde und ABU entwickelt. Damit unterstützt es den neuen ABU-Schullehrplan, der eine vermehrte fächerübergreifende Zusammenarbeit anstrebt. Einzelne Lernbelege können benotet werden und damit schriftliche Prüfungen ergänzen.

    Das E-Portfolio eignet sich hervorragend für projektartigen Unterricht oder für die ABU-Vertiefungsarbeit. In der Zukunft wäre vorstellbar, dass anstelle einer klassischen Vertiefungsarbeit ein Präsentations-Portfolio erstellt wird. Noch etwas weiter in der Zukunft könnten sogar die schriftlichen QV-Prüfungen durch ein Präsentationsportfolio abgelöst werden.

    Das ganze Projekt wird mit einem 21-st Century Mindset entwickelt. Die 4K werden gelebt. Kollaboration findet über Grenzen hinweg innerhalb des ZAG und via Innovationsfond / Digital Learning Hub Sek ll mit Lehrpersonen aus anderen Berufsfachschulen statt. « It’s all about sharing! » und « wenn man es teilt, wird es mehr! ». Da das Projekt aus Steuergeldern finanziert wird, sollen die Ergebnisse der Öffentlichkeit frei zur Verfügung stehen. Auch diese Haltung entspricht dem 21. Jahrhundert.

    Als Folgeprojekt könnte die Berufskunde an der Partnerschule Strickhof eingebunden werden. Weitere Einsatzorte für das E-Portfolio sind die Freifächer, Sport und vor allem der Stützunterricht. In Zukunft könnten Lernende auch Ressourcen aus den Lernbereichen Praxis und ÜK in ihrem E-Portfolio sammeln.

    Das Ziel ist, dass Lernende das E-Portfolio über die FaGe-Lehre hinaus verwenden, an Fachtagungen, in Weiterbildungen oder wenn sie später einen HF Studiengang (am ZAG) in Angriff nehmen. Deshalb wäre ein Folgeprojekt in der Abteilung Höhere Fachschulen, z.B. Pflege HF erstrebenswert.

    Im weiteren Verlauf könnten am ZAG weitere Programme der Grundbildung, der Höheren Berufsbildung und die modularen Bildungsgänge auf die Arbeit mit dem E-Portfolio setzen.

    Zudem ist es hilfreich, wenn Lehrpersonen ihr persönliches E-Portfolio führen, um ihre Entwicklungs- und Lernprozesse zu dokumentieren, zu steuern und zu belegen. Gemäss "Lehrender bleibt auch immer Lernender" können sie so die Lernenden/Studierenden effizient coachen, da die persönlichen Erfahrungen einfliessen. Ausserdem könnte in Zukunft das E-Portfolio im Bereich Personalentwicklung/HRM am ZAG sehr gut eingesetzt werden für die individuelle Entwicklung der Mitarbeitenden.

     

    Didaktisch-methodisches Konzept

    Die Lernenden erstellen selbst ihr persönliches E-Portfolio. Dabei werden Sie durch Anleitungen und Aufträge für die konkrete Nutzung unterstützt. Sie haben die Datenhoheit über die gesammelten Inhalte. Sie geben der Lehrperson Einsicht und erhalten dafür förderorientierte Rückmeldungen zu ihrem Lern- und Entwicklungsprozess. Zudem können die Lernenden ihr E-Portfolio oder Teile daraus mit ausgewählten Lern-Partnerinnen teilen und sich mit gegenseitigem Peer-Feedback unterstützen. Die elektronische Form erlaubt Lerncoaching unabhängig von Raum und Zeit – etwas, was im Rahmen des Fernunterrichts im Frühjahrssemester 2020 besonders wertvoll gewesen wäre und vielleicht in Zukunft an Relevanz gewinnt.

    Ziel und Produkt des Projekts ist ein E-Portfolio-Kompendium, welches ebenfalls in OneNote erstellt wird. Das ermöglicht einfaches Kopieren und Adaptieren von Inhalten für die einzelnen Klassen/Studiengänge. Dabei wird es allgemeingültige Grundlagen und fachspezifische Anteile geben.

    Für die Einführung des E-Portfolio am ZAG ist ein Schneeballprinzip (Bottom-up) mit Unterstützung aus Schul-, Abteilungs- und Programmleitung angedacht:

    Mit dem Schuljahr 2020 starten zwei FaGe Klassen, interdisziplinär mit je einer ABU und BK Lehrperson mit dem E-Portfolio in OneNote. Der E-Portfolio Leitfaden wird im laufenden Prozess erstellt und erweitert. Die Grundlagen des Leitfadens werden von ABU- und Berufskundelehrpersonen gemeinsam erstellt. Fachspezifische Anteile erstellen die jeweiligen Lehrpersonen für ihr Fach autonom. In den nächsten Jahren animiert das Zeigen von Good Practice Beispielen weitere ABU-BK-Lehrpersonen-Couples das E-Portfolio selbst zu nutzen und in ihren neuen Klassen einzuführen. Idealerweise springt der Funke auch auf andere Bildungsgänge in der Grund- und der höheren Berufsbildung über. Hilfreich wirken dabei der ausgearbeitete Leitfaden und die Unterstützung der Leitungen (Top Down-Support).

    Wirkung

    Mit dem Projekt Kompetenzzentren im Kanton Zürich und mit Bildungsplänen nach dem KoRe Modell wird ein Wechsel zu kompetenzorientiertem Unterricht manifestiert. Das E-Portfolio ist ein ideales Werkzeug zur Dokumentation von Kompetenznachweisen und zur Entwicklung von Fach- und überfachlichen Kompetenzen, wie den OECD Kernkompetenzen für Bildungssysteme und zum Fördern von 21st-Century Skills: Die Kernkompetenzen 4K – kritisches Denken, Kreativität, Kommunikation und Kollaboration – werden flankiert von Charaktereigenschaften und einer Allgemeinbildung, die zusammen die Säulen für lebenslanges Lernen sind.

    Der aktuelle Zeitpunkt mit der Einführung einer flächendeckenden Cloudlösung mit M365Education und BYOD am ZAG ist ideal, um mit dem E-Portfolio Lehrpersonen, Lernenden und Studierenden zu zeigen, wie sie mit digitale Tools ihr Lehren, Lernen und ihre Entwicklung unterstützen können. Die Entwicklung des Projekts über Fach- und in Folgeprojekten über Abteilungsgrenzen hinweg fördert die ZAG-Kultur und trainiert bei den Beteiligten 21st-Century Skills, was wiederum der Schulentwicklung zugutekommt.

    Modell

    Das vorliegende Projekt befasst sich mit allen Aspekten des TPACK-Modells, also sowohl mit der pädagogischen als auch der technologischen und der inhaltlichen Seite des Lernens bzw. des Unterrichtens.

     

    Industrialisierung in Zürich

    Projektleitung: Miguel Garcia, Adrian Schläpfer, Martin Klee (Geschichte)
    Institution: Kantonale Maturitätsschule für Erwachsene, Zürich
    Kontakt: miguel.garcia@kme.ch

    Das Projekt soll die SuS befähigen, ihre städtebauliche Umwelt zu verstehen und dabei digitale Recherchemittel mit Recherchen vor Ort zu kombinieren. Am Beispiel der Industrialisierungszeit, die durch ein rasantes städtebauliches Wachstum gekennzeichnet war, soll die Entstehung der Stadt Zürich anhand einzelner Orte exemplarisch untersucht werden.

    Beschreibung

    Das Projekt soll die SuS befähigen, ihre städtebauliche Umwelt zu verstehen und dabei digitale Recherchemittel mit Recherchen vor Ort zu kombinieren. Dabei arbeiten sie kollaborativ auf digitalen Lernplattformen (OneNote, Teams).

    Am Beispiel der Industrialisierungszeit, die durch ein rasantes städtebauliches Wachstum gekennzeichnet war, soll die Entstehung der Stadt Zürich anhand einzelner Orte exemplarisch untersucht werden. Dabei lernen die SuS die verschiedenen digitalen und analogen Recherchemöglichkeiten kennen (interaktive Stadtpläne, Bilddatenbanken, Fachliteratur, Augenschein vor Ort).

    Didaktisch-methodisches Konzept

    Die SuS arbeiten weitgehend selbständig unter Begleitung der LP, was verschiedene Erfahrungen und “Lösungswege” ermöglicht.

    Den Abschluss bilden Präsentationen der Ergebnisse vor Ort oder im Schulzimmer sowie eine Reflexion des Arbeitsprozesses und der Ergebnisse. Zudem können Erkenntnisse der Öffentlichkeit zur Verfügung gestellt werden (Partizipation) via Google Maps.

    Wirkung

    - Kennenlernen von Tools für digitales Recherchieren zur Lokalgeschichte, digitales Dokumentieren der Ergebnisse (OneNote) sowie digitales kollaboratives Arbeiten (Teams)

    - Kennenlernen von Möglichkeiten der Partizipation bei digitalen Karten (Google Maps).

    - Reflektieren des Nutzens digitaler Medien zur Erforschung der städtebaulichen Umwelt und erarbeiten von Strategien bei der Verwendung neuer Medien in den genannten Prozessen.

     

    SAMR-Modell

    Erläuterung zum SAMR-Modell.

    Digitale Recherchetools erleichtern das orts- und zeitunabhängige Recherchieren. Interaktive Karten bieten ausserdem mehr Funktionen als analoge. (Augmentation)

    Programme von Office 365 erlauben digitale Aufgabenstellung und Dokumentation des Rechercheprozesses sowie die Zusammenarbeit unter den SuS wie auch die Betreuung durch die Lehrperson. (Modifikation)

    Das Publizieren von Erkenntnissen auf digitalen Plattformen (z.B. Google Maps) ermöglicht des Weiteren eine digitale Partizipation (Redefinition)

  • Projektwoche

    Projektleitung: Miguel Garcia, Geschichte und Davide Pezzotta, Wirtschaft & Recht,
    Institution: Kantonale Maturitätsschule für Erwachsene, Zürich
    Kontakt: davide.pezzotta@kme.ch

    Digitale Vorbereitung, Durchführung und Nachbearbeitung einer Projektwoche

    Beschreibung

    Ziel dieses Projekts ist auszuloten, wie sich digitale Mittel bei der Vor- und Nachbereitung und bei der Durchführung einer Projektwoche optimal nutzen lassen. Bei der Vorbereitung geht es um Themen wie die Einführung in die Thematik der Projektwoche durch Lehrpersonen, um die Vorbereitung und das Ausprobieren verschiedener Tools, um ein papierloses Arbeiten. Bei der Durchführung steht u.a. die Frage im Raum, wie man mit digitalen Mitteln Inputreferate (fest)hält und bei der Nachbearbeitung, in welcher digitalen Form die Ergebnissicherung und Reflexion erfolgen sollen. Im Projekt-Mittelpunkt steht die digitale Organisation von Aufträgen (Vergabe, Verarbeitung und Feedback). Die gesamte Projektwoche soll mit Hilfe eines digitalen Geräts (Smartphone, iPad, usw.) realisiert werden (persönliches Gerät der Studierenden).

    Vorbereitungsphase

    Die Vorbereitungsphase beinhaltet die Evaluation und Wahl der geeigneten Tools. Diese werden allen Studierenden zur Verfügung gestellt, resp. zur Installation vorbereitet und auch ausprobiert. Das Projekt möchte die Abgabe der Aufträge so realisieren, dass diese in digitaler Form als Videos übermittelt werden, damit die Studierenden in der Projektwoche an verschiedenen Orten (z.B. Museen, Café, Firmengeländen, usw.) arbeiten können. Die Kommunikation wird soweit wie möglich digital gewährleistet und möglichst orts- und zeitunabhängig gestaltet.

    Durchführung

    Ein Teil der Aufträge wird während der Projektwoche digital erledigt. Dabei sind eine intensive (digitale) Betreuung und permanente Auswertung des Vorgehens durch die Lehrpersonen unabdingbar.

    Nachbearbeitung

    Aufgrund der mannigfaltigen Möglichkeiten einer interaktiven Projektwoche soll die Nachbereitungsphase bewusst dafür genutzt werden, Stärken und Schwächen der einzelnen digitalen Hilfsmittel kritisch zu hinterfragen und wenn nötig auch auszutauschen. Wenn gewisse Kommunikationskanäle/Kommunikationskonzepte (z.B. Abgabe der Videos durch Moodle) nicht umgesetzt werden können, dann soll in der Nachbearbeitungsphase eine Art Vorbereitungsphase für den nächsten Durchlauf vorgenommen werden.

     

    Didaktisch-methodisches Konzept

    • Innerhalb der einwöchigen Projektwoche soll eine möglichst von der Lehrperson losgelöste Selbstorganisation erreicht werden (individuelle Unterstützung durch digitale Hilfsmittel, sowohl in der Planung als auch in der Lernphase). Die digitale Unterstützung soll so weit gehen, dass von der Ausarbeitung, zur Präsentation und Beurteilung bis zu allfälligen Zahlungen innerhalb der Projektwoche (z.B. gemeinsames Essen) alles digital erfolgt.

    •Die Ergebnissicherung erfolgt über Videos und/oder über eine geeignete digitale Plattformen. Die Studierenden beantworten und präsentieren Ihre Projekte in Form einer Videosequenz und/oder via einer geeigneten digitalen Plattform.

    • Es sollen vorhandene Applikationen verwendet und beurteilt werden (Beispiele (nicht abschliessend): Applikationen, welche den geschichtlichen Hintergrund aufzeigen, (Stadt-)Karten von offiziellen Stadtportalen (z.B. muenchen.de), Applikationen wie World Explorer mit Audioguide).

    • Das Projekt beinhaltet auch individuelle Lernaufträge, welche niveaugerecht verteilt und verarbeitet werden.

    Wirkung

    • Wenn durch die digitalen Hilfsmittel eine fundierte Vorbereitung stattfindet, kann man die Zeit vor Ort effizienter nutzen und eine ertragreichere Projektwoche erhoffen.
    •  Ziel ist auch die Förderung der interaktiven und praktischen Zusammenarbeit in einer neuen Gruppe (Teilnehmende kennen sich u.U. erst seit wenigen Wochen).
     

    SAMR-Modell

    Erläuterung zum SAMR-Modell.

    Das Projekt lässt sich den Bereichen "Modification" und "Redefinition" zuordnen:

    • Modification: Digitale Tools bieten erweiterte Möglichkeiten bei der Vorbereitung einzelner Themen. Digitale Kommunikationsmittel und Plattformen (Moodle, Teams, OneNote) ermöglichen ausserdem eine kollaborative und ortsunabhängige Planung der Projektwoche.
    • Redefinition: Durch die digitalen Recherchehilfsmittel kann mehr Gewicht auf die Vorbereitung gelegt werden und die Zeit vor Ort wird mehr für das Produzieren von Inhalten (hier: Videos) statt für das Recherchieren verwendet. Die Bearbeitung von Aufträgen während der Projektwoche findet in neuer Form statt, weil digitale kollaborative Tools selbständiges Arbeiten und Austauschen ermöglichen. Die Ergebnissicherung findet damit ebenfalls mit neuen Medien statt.
     

     

     

  • Salze-Metalle-Stöchiometrie

    Projektleitung: M. Krug, C. Bütikofer, C. Gisler, J. Muhr, R. Formisano, M. Furlotti, C. Luginbühl, A. Dinter
    Institution: Kantonale Maturitätsschule für Erwachsene, Zürich
    Kontakt: markus.krug@kme.ch

    Ziel dieses Projekts ist die Erstellung einer digitalen Selbstlerneinheit über Salze-Metalle-Stöchiometrie.

    Produkt

    Wenn das Produkt vorliegt, wird es hier publiziert.

     

    Beschreibung

  • Vektorgeometrie

    Projektleitung: Tobias Sauter und Urs Allenspach (Mathematik)
    Institution: Kantonale Maturitätsschule für Erwachsene, Zürich
    Kontakt: tobias.sauter@kme.ch

    Das Ziel des Projekts besteht darin, ein interaktives Selbststudium für den Einstieg in die Vektorgeometrie aufzubauen.

    Produkt

    Wenn das Produkt vorliegt, wird es hier publiziert.

     

    Beschreibung

  • Wortschatz/ Sprachkompetenz

    Projektleitung: Mireille Huguenin (Französisch)
    Institution: Kantonsschule Uster
    Kontakt: mireille.huguenin@ksuster.ch

    In diesem Projekt sollen diese schriftlichen Sprachkompetenzen (Argumente und Wortschatz) im Französischunterricht eingeführt, vertieft und erweitert werden. Als Basis dient die Theorie der dialogischen Didaktik nach Prof. Urs Ruf. Dabei werden die Textproduktionen der SuS jede Woche verwendet.

    Beschreibung

    Einen Aufsatz schreiben zu können, ist ein zentraler Inhalt der gymnasialen Ausbildung. Auch in den Fremdsprachen ist der Aufsatz fester Bestandteil der Maturprüfungen. Von den SuS wird verlangt, dass sie komplexe Sachverhalte verständlich ausdrücken können. Vertiefte und kritische Äusserungen sind erwünscht, eine korrekte Sprache ist Voraussetzung.

    In diesem Projekt sollen diese schriftlichen Sprachkompetenzen (Argumente und Wortschatz) im Französischunterricht eingeführt, vertieft und erweitert werden.


     

    Didaktisch-methodisches Konzept

    Als Basis dient die Theorie der dialogischen Didaktik nach Prof. Urs Ruf. Dabei werden die Textproduktionen der SuS jede Woche verwendet. Die SuS der 5. bis 6 Klassen (Kurzgymnasium) schreiben Texte, welche auf Zeitungsartikeln (z.B. aus der Culturethèque) beruhen. Dabei kann das Vokabular thematisch vertieft werden und die eigenen Argumente und Sprachformulierungskompetenz werden erweitert. Die neuen Wörter kann man ins «vocabulaire personnalisé» (z.B. in Quizlet oder OneNote) einfügen und somit üben. Es wird mit verschiedener Software gearbeitet, so z. B. mit Readlang oder Deepl.

    Die Wortschatzübungen, welche wir erarbeiten werden, sind zweigeteilt: Es gibt einen vorgegebenen Wortschatz (Basis) und einen individuellen Wortschatz: «Vocabulaire personnalisé», der ständig angepasst und auch geübt werden kann. Mit Microsoft Teams kann das Feedback schriftlich oder auch als «Flipped Feedback» (Tonaufnahme mit Verweis direkt im Text) erfolgen. Diese Rückmeldungen können durch die Lehrperson und/oder den SuS geben werden. Bei diesen Rückmeldungen wird vor allem gezeigt, was gut ist. Dies wird den anderen SuS zugänglich gemacht (Teams), so dass alle profitieren können. Nach den Feedbacks müssen die SuS die Passagen erweitern und vertiefen. Dabei wird auch auf die Schwierigkeiten bzw. Fehler eingegangen. Die SuS erhalten gezielt und individuell Zusatzmaterial für ihre Schwierigkeiten.

    Wirkung

    Ausgehend von der Idee, dass individualisierte Rückmeldungen und positive Erlebnisse sich konstruktiv auf das Lernverhalten auswirken, verfolgt dieses Projekt das Ziel einer individuellen Begleitung und Förderung der Sprachkompetenzen jedes und jeder Einzelnen.

     

    SAMR-Modell

    Erläuterung zum SAMR-Modell.

    Das Projekt erleichtert die individuelle Begleitung und ermöglicht u.a. asynchron ein Audiofeedback zu geben, weshalb es im SAMR-Modell in den Bereichen "Augmentation" und "Modification" angesiedelt werden kann. Den Einsatz von Deepl oder Readlang gehört in den Bereich "Redefinition".

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