Projektleitung: Charlotte Friedli
Institution: Zürcher Hochschule der Künste und Kantonsschule Küsnacht
Kontakt: charlottefriedli@bluewin.ch

Im Zentrum des Projektes steht eine Recherche-Gruppe, die sich mit Kunstpädagogik im Zuge der Digitalisierung und im Zeitalter des Internets auseinandersetzt. Die Gruppe soll aus interessierten Studierenden des Studiengangs Kunstpädagogik und Alumni bestehen. Ziel ist es, eine Plattform zu errichten für Kunstpädagog*innen, die die Recherche-Resultate digital zugänglich macht in Form eines Blogs oder einer Webseite.

Beschreibung

Im Zentrum des Projektes steht eine Recherche-Gruppe, die sich mit Kunstpädagogik im Zuge der Digitalisierung und im Zeitalter des Internets auseinandersetzt. Die Gruppe soll aus interessierten Studierenden des Studiengangs Kunstpädagogik und Alumni bestehen. Ziel ist es, eine Plattform zu errichten für Kunstpädagog*innen, die die Recherche-Resultate digital zugänglich macht in Form eines Blogs oder einer Webseite.

Auf der Plattform soll Folgendes zugänglich sein;

- Orientierung in der thematisch relevanten Literatur und Lektüretipps aus dem Feld der Pädagogik, Didaktik und der Kunstwissenschaften.

- Grobkonzepte von Unterrichtsprojekten für die Mittelschule, die sich thematisch mit der Digitalisierung und den Bedeutungen der Technologien auseinandersetzen.

- Grobkonzepte von Unterrichtsprojekten die Tools, Web-Plattformen, Medien innovativ einsetzen.

- Begriffsklärungen, in Form eines wachsenden Glossars zu Bezeichnungen wie Internet, World Wide Web, Technologie etc.

- Untersuchungen von Phänomenen der (jugendlichen) Web- und Internetkultur für den Transfer in die Kunstpädagogik.

Didaktisch-methodisches Konzept

In Form von wöchentlichen Treffen mit einer kleinen Gruppe von Studierenden aus dem Bereich Kunstpädagogik wird das didaktisch-methodische Konzept einer selbstorganisierten Research Group angewendet. Zu Beginn werden Ressourcen, Bedingungen, Lücken und Bedürfnisse der Beteiligten in einem Mapping festgehalten. Diese Struktur dient als Orientierung für die Inhalte, welche in der Gruppe erarbeitet werden. Durch die gemeinsame Lektüre von Texten, Begriffsklärungen und Diskussionen wird Wissen geschaffen. In Form eines Blogs oder einer Webseite werden die Resultate zugänglich gemacht. Es soll eine wachsende Plattform für Wissen, Methoden und Referenzen im Bereich (Post-)Internet-Kunst und Kunstpädagogik entstehen. Teilnehmende, welche bereits in der Lehre an einer Mittelschule tätig sind, bringen Fragen und Beispiele aus ihrem Unterricht mit und wenden in der Research Group behandelte Konzepte und Tools wiederum im eigenen Unterricht an. Der Theorie-Praxis-Transfer wird somit kultiviert. Bereits bestehende Projekte wie Post-Internet Arts Education Research (PIAER) der Universität zu Köln dienen als Referenzsysteme und ein Austausch wäre wünschenswert.

Wirkung

Das Feld der Kunstpädagogik im Internet-Zeitalter ist an der ZHdK personell und curricular nur sehr schwach vertreten. Die Gruppe erarbeitet Methoden und den theoretischen, wie praxisorientierten Nährboden für die Entwicklung dieses Feldes im Studiengang. Als ehemalige Studentin und Neu-Lehrerin an der Kantonsschule Küsnacht bin ich der Ansicht, dass die Studierenden bereits während des Studiums mit den pädagogischen, wie methodologischen Herausforderungen und Chancen für den Unterricht konfrontiert sein müssen, die durch die technologischen Entwicklungen ausgelöst werden.

 

SAMR-Modell

Erläuterung zum SAMR-Modell.

Das Projekt kann im SAMR-Modell in den Bereich "Augmentation" eingeteilt werden, da das Produkt einer Plattform eine funktionale Verbesserung darstellt gegenüber einer analogen Lösung.

 

Und sonst

Das Projekt wurde an der ZHdK umgesetzt und läuft als "Study Group Kunstpädagogik im Zeitalter des Internet" als Studierenden- und Alumni-Projekt autonom entlang des Kunstpädagogik-Masters.

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