Projektleitung: Mireille Huguenin (Französisch)
Institution: Kantonsschule Uster
Kontakt: mireille.huguenin@ksuster.ch

In diesem Projekt sollen diese schriftlichen Sprachkompetenzen (Argumente und Wortschatz) im Französischunterricht eingeführt, vertieft und erweitert werden. Als Basis dient die Theorie der dialogischen Didaktik nach Prof. Urs Ruf. Dabei werden die Textproduktionen der SuS jede Woche verwendet.

Beschreibung

Einen Aufsatz schreiben zu können, ist ein zentraler Inhalt der gymnasialen Ausbildung. Auch in den Fremdsprachen ist der Aufsatz fester Bestandteil der Maturprüfungen. Von den SuS wird verlangt, dass sie komplexe Sachverhalte verständlich ausdrücken können. Vertiefte und kritische Äusserungen sind erwünscht, eine korrekte Sprache ist Voraussetzung.

In diesem Projekt sollen diese schriftlichen Sprachkompetenzen (Argumente und Wortschatz) im Französischunterricht eingeführt, vertieft und erweitert werden.


 

Didaktisch-methodisches Konzept

Als Basis dient die Theorie der dialogischen Didaktik nach Prof. Urs Ruf. Dabei werden die Textproduktionen der SuS jede Woche verwendet. Die SuS der 5. bis 6 Klassen (Kurzgymnasium) schreiben Texte, welche auf Zeitungsartikeln (z.B. aus der Culturethèque) beruhen. Dabei kann das Vokabular thematisch vertieft werden und die eigenen Argumente und Sprachformulierungskompetenz werden erweitert. Die neuen Wörter kann man ins «vocabulaire personnalisé» (z.B. in Quizlet oder OneNote) einfügen und somit üben. Es wird mit verschiedener Software gearbeitet, so z. B. mit Readlang oder Deepl.

Die Wortschatzübungen, welche wir erarbeiten werden, sind zweigeteilt: Es gibt einen vorgegebenen Wortschatz (Basis) und einen individuellen Wortschatz: «Vocabulaire personnalisé», der ständig angepasst und auch geübt werden kann. Mit Microsoft Teams kann das Feedback schriftlich oder auch als «Flipped Feedback» (Tonaufnahme mit Verweis direkt im Text) erfolgen. Diese Rückmeldungen können durch die Lehrperson und/oder den SuS geben werden. Bei diesen Rückmeldungen wird vor allem gezeigt, was gut ist. Dies wird den anderen SuS zugänglich gemacht (Teams), so dass alle profitieren können. Nach den Feedbacks müssen die SuS die Passagen erweitern und vertiefen. Dabei wird auch auf die Schwierigkeiten bzw. Fehler eingegangen. Die SuS erhalten gezielt und individuell Zusatzmaterial für ihre Schwierigkeiten.

Wirkung

Ausgehend von der Idee, dass individualisierte Rückmeldungen und positive Erlebnisse sich konstruktiv auf das Lernverhalten auswirken, verfolgt dieses Projekt das Ziel einer individuellen Begleitung und Förderung der Sprachkompetenzen jedes und jeder Einzelnen.

 

SAMR-Modell

Erläuterung zum SAMR-Modell.

Das Projekt erleichtert die individuelle Begleitung und ermöglicht u.a. asynchron ein Audiofeedback zu geben, weshalb es im SAMR-Modell in den Bereichen "Augmentation" und "Modification" angesiedelt werden kann. Den Einsatz von Deepl oder Readlang gehört in den Bereich "Redefinition".

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