Die Aktivitäten des DLH sind:

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Beispiele eingereichter Innovationsprojekte

filmanalyse-schule.ch

Manuel Vogelsang (Englisch, Filmanalyse) und Dominic Bretscher (Deutsch, ICT, Filmanalyse)
Liceo Artistico

AMOЯ: Ein digitales Lehrmittel für Latein auf der Unterstufe

Beatrice Gerber (KSK); Dirk Scharrer (RG) und Islème Sassi (RG)
Schule Realgymnasium Rämibühl, Kantonsschule Küsnacht, Kantonsschule Zimmerberg

Bob, the Carbot (der EBA-Roboter)

Ursula Bosshardt (ursula.bosshardt@bbw.ch), Stefan Jezler (stefan.jezler@bbw.zh.ch) und Christof Glaus (christof.glaus@bbw.ch)
Berufsbildungsschule Winterthur

E-Portfolio - eingebettet in MS365Education

Ulrich Hofmann (ulrich.hofmann@zag.zh.ch), Laura Milicevic, Christian Greiner, Linda Owzar, Kathrin Koch (mediendidaktische Begleitung) und Andreas Sägesser (Externes Projekt-coaching)
Zentrum für Ausbildung im Gesundheitswesen Winterthur (ZAG)

Einführung einer digitalen QV-Abschlussprüfung im Fach Allgemeinbildung

Corinna Walther (Kontaktperson; corinna.walther@bzu.ch) und Stephan Göldi (stephan.goeldi@bzu.ch)
Bildungszentrum Uster

Agile Schule

Andreas Borter (andreas.borter@sfgz.ch) Gestaltung, Webetechnik. BK-Lehrer, Fachbereichsleiter Projektteam: Roger May (roger.may@sfgz.ch) Lackiertechnik. BK- und FIB-Lehrer. Juergen Frank (juergen.frank @sfgz.ch) Polygrafie. BK-Lehrer, (P)ICT-Supporter Adrian Obrecht (adrian.obrecht@sfgz.ch) Allgemeinbildung. ABU-Lehrer, Pädagogischer Supporter Züger Roland (zuer.tbf@sfgz.ch) . Lernen. Organisationsentwickler, BK-Lehrer
Schule für Gestaltung, Zürich und TPF+Partner

Qualitatives Lernen

Christian Roduner (Kontaktperson; christian.roduner@bbw.ch) und Mirjam Sidler (mirjam.sidler@bbw.ch)
Berufsbildungsschule Winterthur

LernChallenges

Andreas Borter (Kontaktperson; andreas.borter@sfgz.ch) und Susi Rutz (susanne.rutz@gbwetzikon.ch); Alexandra Martina Bauer (alexandra.bauer@edu.bsmg.ch), Priska Fuchs (priska.fuchs@kbz-zug.ch), Jean-Luc Haas (jeanluc.haas@gibz.ch)
Schule für Gestaltung Zürich und Gewerbliche Berufsschule Wetzikon

Lernprodukte statt Prüfungen

Anita Schuler, Aleksandra Tschudy, Andrea Dubach, Sandra Bischof, Gabriela Bachofner, Christina Frei und Simone Bilgery
Bildungszentrum Zürichsee, Horgen

Projektwoche

Miguel Garcia, Geschichte und Davide Pezzotta, Wirtschaft & Recht,
Kantonale Maturitätsschule für Erwachsene, Zürich

Digitale Transformation der klassischen BM-Abschlussprüfung

Wolfgang Pfalzgraf (Ansprechperson), Stefanie Wick Widmer, Christof Glaus, Bernhard Turnherr und weitere Lehrpersonen.
Berufsmaturitätsschule Winterthur (BBW)

Moderne Prüfungen auf stromkompass.ch

Pascal Schärli
GBW, TBZ, BSB

Instruktionsvideos im Chemielabor

Damaris Lampart und Anja Moers
KS Hottingen

www.ict-latein.ch: Eine Website für ICT-Anwendungen im altsprachlichen Unterricht

Lucius Hartmann, Simon Küpfer, Daniel Rutz, Hanspeter Siegfried
KZO Wetzikon, Seminar für Griechische und Lateinische Philologie der UZH, KS Hohe Promenade, KS Sargans

Unterrichtsmodul Generative Gestaltung/Creative Coding

Adriana Mikolaskova und Theresa Luternauer
MNG Rämibühl, Kantonsschule Uster

Arbeit mit raumbezogenen, digitalen Daten im Geographieunterricht

Christoph Roduner, Silvan Rusch, Kaspar Wetter und Beat Häfliger
KS Zürcher Oberland

U2 goes digital

Katarina Gromova und Bruno Cappelli
KS Zürcher Oberland

Asterisk* – Wort für Wort nach den Sternen greifen

Katja Vogel (Latein)
Realgymnasium Rämibühl, Zürich

Hypervideos zur Förderung interkultureller Sensibilität und pragmatischer Kompetenz

Gloria Lurati und Sara Alloatti
Kantonsschule Küsnacht, MNG Rämibühl

Vektorgeometrie

Tobias Sauter und Urs Allenspach (Mathematik)
Kantonale Maturitätsschule für Erwachsene, Zürich

GIS in der Praxis

W. Schubiger, A. Diener, M. Meier, L. Roten (Geographie)
Kantonale Maturitätsschule für Erwachsene, Zürich

Digitales Leitprogramm Säuren und Basen

Matias Reinoso
Kantonsschule Rychenberg, Winterthur

Salze-Metalle-Stöchiometrie

M. Krug, C. Bütikofer, C. Gisler, J. Muhr, R. Formisano, M. Furlotti, C. Luginbühl, A. Dinter
Kantonale Maturitätsschule für Erwachsene, Zürich

Virtual Reality App Literaturgeschichte

​​​​​​​​​​​​​​Craig Brand (Englisch) und Michael Hinderling (Partner)
Kantonsschule Limmattal, Urdorf

Nationalsozialismus-Holocaust

Fabian Probst (Deutsch) und Oliver Schlumpf (Deutsch, Philosophie)
Kantonsschule Zürich Nord

Gamification

Robin Fürst (Deutsch)
Kantonsschule Zürcher Unterland, Bülach

Der explorative Prozess des Lesens

Thomas Fähndrich (Geschichte) und Klaus Nürnberg (Deutsch)
Kantonale Maturitätsschule für Erwachsene, Zürich

Satellitengestützte Fernerkundung mit dem EO-Browser

Thomas Schellenberg (Geographie)
Kantonsschule Hottingen, Zürich

Maschinelle Übersetzungstools zur Förderung von Sprachmittlungs-Kompetenz

Dr. Sara Alloatti (Italienisch) und Letizia Martini (Italienisch und Französisch)
MNG Rämibühl, Zürich

Beschreibung

Kolleginnen und Kollegen greifen immer wieder gerne auf das Medium Film zurück. Die Deutschlehrerin unterbricht ihre Lektüre von Bölls Roman «Die verlorene Ehre der Katharina Blum» mit dem berühmten Schlöndorff-Film aus den Siebzigerjahren; die Mathematiklehrerin zeigt im Rahmen ihrer Abschlussstunde den Film «A beautiful mind» von 2001; der Geschichtslehrer lässt seine Schülerinnen und Schüler die beiden Propaganda-Werke «Panzerkreuzer Potjemkin» von Sergej Eisenstein und Riefenstahls «Triumph des Willens» vergleichen.

Obwohl das Medium Film in der Erlebniswelt der Schülerinnen und Schüler so präsent ist wie kaum je – dank Netflix, IGTV, Reels und TikTok –, wird es als Unterrichtsmittel nur selten ernstgenommen. Obschon die digitale Erlebniswelt der Jugendlichen in erster Linie eine der (bewegten) Bilder ist, finden an den hiesigen Gymnasien kaum fundierte Unterrichtssequenzen zu dem statt, was die Forschung «visual literacy» nennt. Dabei kann, wer sich mit Film auskennt und wer ihn als Analyseobjekt ernst nimmt, mit Fug und Recht behaupten: Ich sehe was, was du nicht siehst. Genau hier setzt unser Vorhaben an: Mithilfe von filmanalyse-schule.ch lässt die Geografielehrerin den Dokumentarfilm über die Ureinwohner des brasilianischen Regenwaldes kritisch hinterfragen.

 

Didaktisch-methodisches Konzept

Unsere digitale Filmanalyse-Plattform spricht Lehrpersonen aller Fächer an, die Filmmedien zum Gegenstand ihres Unterrichts machen wollen. Schliesslich ist Film längst zum unabdingbaren Gegenstand zeitgemässen Unterrichtens geworden. Kolleginnen und Kollegen, die von filmanalyseschule.ch Gebrauch machen, nutzen unser Angebot einerseits zur persönlichen Weiterbildung und denken mittels sorgfältig ausgesuchter Filmbeispiele darüber nach, wie der Film «gemacht» ist. Dies erlaubt ihnen, mit ihren Schülerinnen und Schülern später auf hohem Niveau in ihrem jeweiligen Fach über Film nachzudenken. Im Folgenden zwei Praxisbeispiele:

1. Die Französischlehrerin möchte mit ihrer 5. Klasse den Film «Die fabelhafte Welt der Amélie» besprechen. Ihr sind bereits einige kinematographische Auffälligkeiten ins Auge gestochen: die speziellen Farben, die ungewöhnliche Kameraführung. Sie surft filmanalyse-schule.ch an. Dort findet sie die Kapitel «Farbe» bzw. «Kameraführung» und kann sich anhand praxiserprobter Unterrichtsbeispiele eine Lektion für den folgenden Tag zusammenstellen. Auf der Seite findet sie sorgfältig ausgesuchte Filmausschnitte in diversen Sprachen sowie die dazugehörigen theoretischen Hintergründe und Unterrichtsvorschläge. Sie entscheidet sich dafür, dass ihre Klasse sich ebenfalls in diese Filmparameter einarbeiten soll. Sie schickt ihr deshalb die Links zu den einschlägigen Filmausschnitten auf der Seite und zu den von uns zusammengestellten Arbeitsaufträgen, die die Schülerinnen auf die Amélie-Lektion als Hausaufgabe vorbereiten sollen. Die Schülerinnen und Schüler verfügen nun über ein erstes Wissen zu Farbe, das sie sich nun zusammen mit ihrer Lehrperson bei der Besprechung von Amélie zunutze machen können, um sich so beispielsweise zu überlegen, wie durch den Einsatz von Farbe ein ganz spezifisches Bild von Paris vermittelt wird.

2. Der Geschichtslehrer möchte mit seinen Maturandinnen und Maturanden den Dokumentarfilm als historische Quelle behandeln. Im Sinne eines flipped classroom lässt er die BYOD-Klasse anhand unserer Übungen und Filmausschnitten dieses Thema selbständig erarbeiten. Im Unterschied zu Praxisbeispiel 1 eignen sich die Lernenden den Gegenstand also selber an. Anhand sorgfältig ausgewählter Beispiele verschiedener Arten des Dokumentarfilms und passender Arbeitsaufträge gelangen die Schülerinnen und Schüler selbstständig zu einem kritischen Verständnis von Filmdokumenten als Quelle, ohne dass der Geschichtslehrer die Filme für alle gleichzeitig projiziert und die Diskussion einem fixen Ablauf folgt, was dem kritischen Denken der Schülerinnen und Schüler förderlich ist. In beiden Fällen trägt unsere Seite demnach zu einem besseren Verständnis der jeweiligen Fachinhalte bei.

Wirkung

Durch das vorliegende Projekt werden die Schüler:innen in der Filmanalyse geschult und werden so Filme in ihrer Machart bewusster wahrnehmen können. Die Lehrperson wird durch das bereitgestellte Material entlastet.

 

SAMR-Modell

Erläuterung zum SAMR-Modell.

Das Projekt kann im SAMR-Modell in den Bereich "Modification" eingeteilt werden.

 
 

Beschreibung

Das neue Latein-Lehrmittel AMOЯ soll vollständig digitalisiert werden. Der Antrag betrifft diese Digitalisierung und nicht die Konzipierung des Lehrmittels an sich.

Didaktisch-methodisches Konzept

Als erstes Lateinlehrmittel überhaupt soll AMOЯ vollständig digital vorliegen. Eine Buchpublikation ist nicht geplant. Alle Elemente des Lehrmittels (Grammatik, Wortschatz, Lesetext, Übungen) werden so aufbereitet, dass sich die Vorteile der Digitalisierung nutzen lassen:

• Der Wortschatz lässt sich über ein digitales Abfragetool lernen. Mit Filterfunktionen können Schwerpunkte gesetzt werden (nur Verben, nur Substantive der 3. Deklination, die letzten drei Lektionen etc.).

• Der Lesetext lässt sich in mehreren Schwierigkeitsstufen abrufen (Binnendifferenzierung). Die Grundform von flektierten Wörtern kann angezeigt werden, und jedes Wort ist mit dem Wortschatz verknüpft.

• Die Lösungen zu den Übungen können mit einem Klick kontrolliert werden.

• Die Grammatik jeder Lektion ist mit der bereits gelernten verlinkt; frühere Themen, die die Grundlage für das aktuelle Thema sind, lassen sich einfach aufrufen.

• Eine Verknüpfung mit dem HSGYM-geförderten Projekt Asterisk* ist geplant.

Wirkung

Der Nutzen, den die Digitalisierung des Lehrmittels den Schüler*innen bietet, wurde bereits oben umrissen. Zusätzlich bilden alle Lehrpersonen, die mit AMOЯ arbeiten, eine digitale Community, in der Übungsmaterial und Unterrichtsideen leicht ausgetauscht werden können. Auch AMOЯ selbst ist dynamisch: Rückmeldungen der Lehrpersonen können einfach aufgenommen werden, mit der Zeit können sogar verschiedene Versionen einzelner Elemente entstehen.

Wir versprechen uns ausserdem eine entscheidende Attraktivitätssteigerung für das Fach Latein:

• Durch die intuitiven Bedienungsmöglichkeiten des Wortschatzes und der Grammatik wird die Sprache leichter erlernt und geübt.

• Durch die binnendifferenzierte Aufbereitung der Lesetexte sind für alle Niveaus innerhalb einer Klasse Erfolgserlebnisse möglich.

• Durch die Anbindung an Asterisk* wird der Wortschatz nachhaltiger gelernt und sinnvoll mit den romanischen Sprachen, mit Englisch und Deutsch verknüpft.

• Die dynamische Struktur erlaubt eine stete Weiterentwicklung und Erweiterung. Wir hoffen, dass viele Zürcher Kantonsschulen in den kommenden Jahren auf AMOЯ umsteigen; es wurde auch bereits Interesse aus anderen Kantonen signalisiert.

 

SAMR-Modell

Erläuterung zum SAMR-Modell.

Gerade auch mit der geplanten Anbindung an Asterisk bewegt sich das Projekt AMOR gemäss SAMR-Modell im Bereich "Redefinition".

 

Beschreibung

Die Automobilbranche steht in einem grossen Umbruch. Sie ist mitten in der digitalen Transformation angelangt. Wir als Berufskundelehrpersonen der Fachgruppe Auto erfahren das an unterschiedlichen Orten in unserem Schulalltag. BYOD ist eingeführt, die Bildungsverordnung ist den Herausforderungen der Zukunft angepasst.
Auf der anderen Seite haben wir Lernende in unterschiedlichen Ausbildungsniveaus und unterschiedlichem Bildungshintergrund. Sie stehen der traditionellen Technik des Automobils sehr nahe, sind aber der digitalen Technik oft noch fern. Das stellt man besonders bei den Lernenden der zweijährigen Grundbildung fest.
Das Ziel dieses Projektes ist es, mit der Entwicklung und Erstellung von Chatbots bei den Lernenden Freude in der Arbeit mit der digitalen Technik erzeugen zu können, gleichzeitig bilden die Lernenden mit selbsterstellten Chatbots eigene Lernprozesse ab, die wiederum anderen Lernenden dazu dienen können Lernprozesse angeleitet durchlaufen zu können.
Jede/r Lernende entwickelt einen Chatbot (z.B. mit Hilfe von Landbot.io), welcher in der Arbeitswelt als Hilfestellung für andere Lernende eingesetzt werden könnte.

Motto: Mein Chatbot für deine Werkstatt.

Zusätzlich werden digitale Lernräume (in einem LMS) entwickelt, in den die Lernenden sich selbstorganisiert die Grundlagen der Chatbots aneignen. Dazu gehört der Blick auf konkrete Chatbot-Anwendungen im eigenen Berufsumfeld, aber auch die Befähigung, Chatbots im eigenen Alltag anwenden zu können. Grundmotivation: EBA-Lernende im Umgang mit der digitalen Transformation schulen.

Innovationspotenzial

Chatbots sind im Unterricht eine Randerscheinung. Sie werden aber in der Privatwirtschaft bereits häufig eingesetzt. Sie stehen für eine Form des adaptiven Lernens auf der Grundlage des Analytic Learning. Chatbots enthalten Social Media Elemente, die den Lernenden bekannt sind und die hier vielfältig eingesetzt werden können, auch in einem eher formellen Kontext (Emoji, Gif, Meme, etc.). Die Chatbots basieren oft auf dem Prinzip von Trial and Error. Beim Erstellen des Chatbots ist ein leitender Gedanke/eine leitende Frage, wo bei einem Ablauf Fehlerquellen bestehen können und wie diese Fehler durch den Chatbot korrigiert werden. Erstellen Lernende einen Chatbot, erstellen sie gleichzeitig eine Lernsequenz, in der sie nicht nur Fehlerquellen mitdenken müssen, sondern auch alternative Abläufe/Vorgehensweisen.

Innovativ ist an diesem Projekt:

  • Lernen durch die Entwicklung von Chatbots (Kombination von Programmieren und Lernpfadentwicklung).

Adaptives Lernen mit Analytic Learning.

  • Einsatz von Sprachmitteln der Jugend im Lernprozess (Emoji, Gif, Kurzvideos, etc.)
  • Chatbots fürs Lernen und Arbeiten gegenseitig erstellen und anwenden (kollaborativ)
  • Die digitale Transformation im eigenen Umfeld erleben.

 

Didaktisch-methodisches Konzept

Die Lernenden sollen mit Freude und Spass ein digitales Tool kennenlernen. Mit Hilfe dieses Tools lernen sie Abläufe im Lernen und Arbeiten möglichst einfach darzustellen, um Mitlernenden nützliche Hilfestellungen anzubieten (Stichworte: Einsatz neuer Technologien im Unterricht, Kollaborativ mit Lernprodukten arbeiten). Die Lernenden können mit kommunikativen Elementen des eigenen Kommunikationskontextes arbeiten.

Die Inhalte der Chatbots werden thematisch im Berufskundeunterricht bestimmt und entworfen. Im Allgemeinbildungsunterricht wird am Inhalt der Chatbots sprachlich gearbeitet und als Teil der VA - in der Form eines Portfolios - verwendet und reflektiert.

Didaktisch-methodische Pfeiler sind:

  • Selbstständiges Lernen in der Entwicklung von Chatbots
  • Kollaborative erarbeitete Produkte für den geteilten Einsatz
  • KI als thematischer Hintergrund
  • Direktes Erleben digitaler Transformation
  • Den aktuellen Einsatz von Chatbots kennen und durchführen
  • Integration in die VA als Teil eines Portfolios

Wirkung

Die Lernenden lernen aktuelle digitale Hilfsmittel der eigenen Arbeitswelt und des persönlichen Umfeldes kennen und zu bedienen. Sie setzen Chatbots für das Erfassen eines Lernprozesses ein und ermöglichen den Anwendern des eigenen Chatbots einen Prozess schneller durchlaufen und verstehen zu können. Die Chatbots können direkt in den Arbeitsalltag integriert werden (Arbeitsprozesse im Lehrbetrieb durch Chatbots begleiten lassen, Chatbots für Kunden einrichten, etc.) Die Lehrpersonen lernen ein Tool kennen, mit dem sie niederschwellig Formen des adaptiven Lernens und des Analytic Learning durchführen können.

 

Modell

Ordnet man das Projekt ins TPACK-Modell ein, so beinhaltet es alle drei darin enthaltenen Aspekte: Die inhaltliche Seite in Form des realen Bezugs mit ihrer Arbeitswelt, also dem Erstellen eines Chatbots für eine Werktstatt, dem technologischen Bereich, indem sie einen Chatbot selber programmieren für ihr Projekt und sich auch mit dem damit verbundenen Thema der KI befassen und pädagogisch, indem sie sowohl in Form von Einzel- als auch in Gruppenarbeit und im Austausch zusammenarbeiten, was so ja auch in der Berufswelt von ihnen verlangt wird

 

Und sonst?

Direkter Link zum Info-Chatbot (aufs Bild klicken)::

  landbot.png

Projektvorstellung im Video-Call vom 30.06.2021

Beschreibung

Das E in E-Portfolio steht für elektronisch und für Entwicklung. Es ist also ein elektronisches Entwicklungsportfolio und dient der Lernprozessbegleitung.

Der Aufbau richtet sich nach dem Kompetenzen-Ressourcen Modell (KoRe), der Situationsdidaktik und der Handlungskompetenzorientierung. Im E-Portfolio werden Fach- und überfachliche Kompetenzen abgebildet. Dazu werden im Laufe der Ausbildung Ressourcen entwickelt und gesammelt, die der Bewältigung von Praxissituationen dienen. Zudem werden die Lern- und Entwicklungsprozesse reflektiert und dokumentiert. Verschiedene Einträge im E-Portfolio dienen als Belege und werden mit den entsprechenden Kompetenzen verlinkt.

In diesem Projekt führen die Lernenden das E-Portfolio in OneNote. Im Rahmen der Einführung von M365Education am ZAG, steht OneNote den Lernenden kostenlos zur Verfügung. Es ist Teil des Projekts, die Eignung von OneNote als E-Portfolio zu testen und einen Weg zu finden, dass die Lernenden ihr E-Portfolio, nach Abschluss der Ausbildung am ZAG, unkompliziert in einen privaten (kostenfreien) Account überführen und somit weiterführen können. Durch das Einfügen von unterschiedlichen Dokumententypen, Fotos, Sprachmemos oder Links, ermöglicht OneNote die Verbindung von analogen und digitalen Lern-Aktivitäten. Anstelle von losen Dokumenten oder Dateien aus verschiedenen Fächern, ist das E-Portfolio der zentrale Sammelort für alle Lernprodukte, die während der Ausbildung entstehen. Da OneNote cloudbasiert ist, kann das E-Portfolio von allen Arten Endgeräten, überall abgerufen werden – z.B. auch aus der Praxis, wenn bei der Arbeit eine Frage auftaucht. Über die Suchfunktion mit Stichwortsuche werden gesuchte Inhalte schnell wiedergefunden.

Innovationspotential

Am ZAG wird auf das Schuljahr 2020-2021 M365Education und BYOD eingeführt. Das E-Portfolio bietet im Rahmen dieser Implementierung eine konkrete pädagogisch-didaktische Anwendung der digitalen Tools. Das Projekt wird in zwei FaGe Pilotklassen, fächerübergreifend mit Lehrpersonen aus der Berufskunde und ABU entwickelt. Damit unterstützt es den neuen ABU-Schullehrplan, der eine vermehrte fächerübergreifende Zusammenarbeit anstrebt. Einzelne Lernbelege können benotet werden und damit schriftliche Prüfungen ergänzen.

Das E-Portfolio eignet sich hervorragend für projektartigen Unterricht oder für die ABU-Vertiefungsarbeit. In der Zukunft wäre vorstellbar, dass anstelle einer klassischen Vertiefungsarbeit ein Präsentations-Portfolio erstellt wird. Noch etwas weiter in der Zukunft könnten sogar die schriftlichen QV-Prüfungen durch ein Präsentationsportfolio abgelöst werden.

Das ganze Projekt wird mit einem 21-st Century Mindset entwickelt. Die 4K werden gelebt. Kollaboration findet über Grenzen hinweg innerhalb des ZAG und via Innovationsfond / Digital Learning Hub Sek ll mit Lehrpersonen aus anderen Berufsfachschulen statt. « It’s all about sharing! » und « wenn man es teilt, wird es mehr! ». Da das Projekt aus Steuergeldern finanziert wird, sollen die Ergebnisse der Öffentlichkeit frei zur Verfügung stehen. Auch diese Haltung entspricht dem 21. Jahrhundert.

Als Folgeprojekt könnte die Berufskunde an der Partnerschule Strickhof eingebunden werden. Weitere Einsatzorte für das E-Portfolio sind die Freifächer, Sport und vor allem der Stützunterricht. In Zukunft könnten Lernende auch Ressourcen aus den Lernbereichen Praxis und ÜK in ihrem E-Portfolio sammeln.

Das Ziel ist, dass Lernende das E-Portfolio über die FaGe-Lehre hinaus verwenden, an Fachtagungen, in Weiterbildungen oder wenn sie später einen HF Studiengang (am ZAG) in Angriff nehmen. Deshalb wäre ein Folgeprojekt in der Abteilung Höhere Fachschulen, z.B. Pflege HF erstrebenswert.

Im weiteren Verlauf könnten am ZAG weitere Programme der Grundbildung, der Höheren Berufsbildung und die modularen Bildungsgänge auf die Arbeit mit dem E-Portfolio setzen.

Zudem ist es hilfreich, wenn Lehrpersonen ihr persönliches E-Portfolio führen, um ihre Entwicklungs- und Lernprozesse zu dokumentieren, zu steuern und zu belegen. Gemäss "Lehrender bleibt auch immer Lernender" können sie so die Lernenden/Studierenden effizient coachen, da die persönlichen Erfahrungen einfliessen. Ausserdem könnte in Zukunft das E-Portfolio im Bereich Personalentwicklung/HRM am ZAG sehr gut eingesetzt werden für die individuelle Entwicklung der Mitarbeitenden.

 

Didaktisch-methodisches Konzept

Die Lernenden erstellen selbst ihr persönliches E-Portfolio. Dabei werden Sie durch Anleitungen und Aufträge für die konkrete Nutzung unterstützt. Sie haben die Datenhoheit über die gesammelten Inhalte. Sie geben der Lehrperson Einsicht und erhalten dafür förderorientierte Rückmeldungen zu ihrem Lern- und Entwicklungsprozess. Zudem können die Lernenden ihr E-Portfolio oder Teile daraus mit ausgewählten Lern-Partnerinnen teilen und sich mit gegenseitigem Peer-Feedback unterstützen. Die elektronische Form erlaubt Lerncoaching unabhängig von Raum und Zeit – etwas, was im Rahmen des Fernunterrichts im Frühjahrssemester 2020 besonders wertvoll gewesen wäre und vielleicht in Zukunft an Relevanz gewinnt.

Ziel und Produkt des Projekts ist ein E-Portfolio-Kompendium, welches ebenfalls in OneNote erstellt wird. Das ermöglicht einfaches Kopieren und Adaptieren von Inhalten für die einzelnen Klassen/Studiengänge. Dabei wird es allgemeingültige Grundlagen und fachspezifische Anteile geben.

Für die Einführung des E-Portfolio am ZAG ist ein Schneeballprinzip (Bottom-up) mit Unterstützung aus Schul-, Abteilungs- und Programmleitung angedacht:

Mit dem Schuljahr 2020 starten zwei FaGe Klassen, interdisziplinär mit je einer ABU und BK Lehrperson mit dem E-Portfolio in OneNote. Der E-Portfolio Leitfaden wird im laufenden Prozess erstellt und erweitert. Die Grundlagen des Leitfadens werden von ABU- und Berufskundelehrpersonen gemeinsam erstellt. Fachspezifische Anteile erstellen die jeweiligen Lehrpersonen für ihr Fach autonom. In den nächsten Jahren animiert das Zeigen von Good Practice Beispielen weitere ABU-BK-Lehrpersonen-Couples das E-Portfolio selbst zu nutzen und in ihren neuen Klassen einzuführen. Idealerweise springt der Funke auch auf andere Bildungsgänge in der Grund- und der höheren Berufsbildung über. Hilfreich wirken dabei der ausgearbeitete Leitfaden und die Unterstützung der Leitungen (Top Down-Support).

Wirkung

Mit dem Projekt Kompetenzzentren im Kanton Zürich und mit Bildungsplänen nach dem KoRe Modell wird ein Wechsel zu kompetenzorientiertem Unterricht manifestiert. Das E-Portfolio ist ein ideales Werkzeug zur Dokumentation von Kompetenznachweisen und zur Entwicklung von Fach- und überfachlichen Kompetenzen, wie den OECD Kernkompetenzen für Bildungssysteme und zum Fördern von 21st-Century Skills: Die Kernkompetenzen 4K – kritisches Denken, Kreativität, Kommunikation und Kollaboration – werden flankiert von Charaktereigenschaften und einer Allgemeinbildung, die zusammen die Säulen für lebenslanges Lernen sind.

Der aktuelle Zeitpunkt mit der Einführung einer flächendeckenden Cloudlösung mit M365Education und BYOD am ZAG ist ideal, um mit dem E-Portfolio Lehrpersonen, Lernenden und Studierenden zu zeigen, wie sie mit digitale Tools ihr Lehren, Lernen und ihre Entwicklung unterstützen können. Die Entwicklung des Projekts über Fach- und in Folgeprojekten über Abteilungsgrenzen hinweg fördert die ZAG-Kultur und trainiert bei den Beteiligten 21st-Century Skills, was wiederum der Schulentwicklung zugutekommt.

Modell

Das vorliegende Projekt befasst sich mit allen Aspekten des TPACK-Modells, also sowohl mit der pädagogischen als auch der technologischen und der inhaltlichen Seite des Lernens bzw. des Unterrichtens.

 

Und sonst?

Technische Voraussetzungen:

  • BYOD
  • Smartphone
  • WLan
  • Taschenrechner

Zugang zum E-Portfolio Kompendium gibt es für Personen bei "Sek ll Zürich" via 27-E-Portfolio Kompendium

oder via TEAMS 27-E-Portfolio Kompendium  -> Kanal Allgemein -> weitere -> Notizbuch für 27-E-Portfolio_Kompendium -> öffnen.

Für Personen ausserhalb "Sek ll Zürich" gibt es Zugang via ulrich.hofmann@zag.zh.ch Bitte geben Sie die E-Mailadresse an, mit der Sie auf das Kompendium zugreifen möchten.

Projektvorstellung im Video-Call vom 23.06.2021


Beschreibung

Die Berufsfachschule nutzt seit vielen Jahren eine Lernplattform (Moodle) begleitend zum Unterricht. Die Nutzung wächst stetig und die Plattform hat sich etabliert. Verschiedene Fachgruppen führen auch digitale Prüfungen mit verschiedenen Settings durch. Die

Fachschaft Allgemeinbildung hat in den letzten Jahren diverse digitale Semesterprüfungen erfolgreich durchgeführt. Eine digitale Abschlussprüfung in der Allgemeinbildung bietet sich somit an.

Die Durchführung einer digitalen Schlussprüfung im Fach Allgemeinbildung ist die logische Konsequenz aus der Unterrichtsgestaltung der vier Lehrjahre. Seit 2019 arbeiten die Lernenden digital an ihren eigenen Laptops (BYOD). Eine digitale Prüfung erachten wir als zeitgemäss, auch an den Fachhochschulen und Universitäten werden diese durchgeführt.

Didaktisch-methodisches Konzept

Die bisher schriftlich durchgeführte Prüfung im Fach Allgemeinbildung kann sehr gut auf der Lernplattform «Moodle» abgebildet werden. Alle Fragetypen sind hier umsetzbar und es gibt zusätzliche Möglichkeiten die Prüfung abwechslungsreicher zu gestalten, z.B. die Möglichkeit zur Nutzung von Videos und Audiofiles. Das Verfassen der Prüfung mit elektronischen Hilfsmitteln kommt schwächeren Lernenden zugute (Rechtschreibkorrektur).

Wirkung

Das Projekt führt die Förderung der digitalen Kompetenz weiter und bildet einen logischen Abschluss zum Allgemeinbildungsunterricht. Die IKT wird weiterhin beim Lehren und Lernen im Fach Allgemeinbildung genutzt.

 

Modell

Ins Dagstuhl-Dreieck lässt sich das Projekt nur bedingt einordnen, da es beim Dagstuhl-Dreieck um den didaktischen Ansatz in der Informatik geht und das Projekt ist ja eigentlich kein Unterrichtsprojekt, welches didaktische Fragen aufwirft, sondern die technische Umsetzung einer bisher analogen Prüfung.

Wenn man es trotzdem einordnen möchte, würde es sich primär um die anwendungsorientierte Perspektive handeln, im Sinn von: Wie nutze ich die Möglichkeiten eines Onlineprüfungstools zum Umsetzung einer Abschlussprüfung.

Im SAMR-Modell gehört das vorliegende Projekt in den Bereich "Augmentation", da es sich um die Umsetzung einer bisher analogen Prüfung in digitaler Form handelt und dabei zusätzliche Möglichkeiten durch den Einsatz von Videos z.B. entstehen.

 

Beschreibung

Mit unserem Projekt möchten wir die «Kultur der Digitalität» an unserer Schule stärken. Wir packen die Chance der aktuellen Bedeutsamkeit durch die Corona-Krise, um eine eigene Vision von sich und dem Lehren und Lernen an der Schule für Gestaltung Zürich als Modell herauszubilden und möglicherweise auch auf weitere Institutionen zu skalieren.

Die Krise hat uns das enorme Potential der digitalen Hilfsmittel  – insbesondere auch für die Handlungskompetenzorientierung – und Möglichkeiten erleben lassen. Es gibt aber noch viele Fragen auf unterschiedlichen Ebenen zu klären. Und hierzu wollen wir alle Beteiligten der Schule (Lernende, Lehrende, Verwaltung, institutionelle Gremien und Schulleitung) aktiv einbeziehen. Die Projektteammitglieder sind überzeugt, dass es entscheidend ist, herauszufinden, was für jede/jeden im Moment bedeutend ist und bedeutend sein kann und somit auch für die Schule als Ganzes bedeutsam ist. So wie es in der aktuellen Transformation der Gesellschaft und daher auch in der Transformation der Arbeitswelt sowie derjenigen der Lernenden auch der Fall ist.

Wir sehen in unserem Projekt sehr viel Innovationspotential, weil es ein agiles Entwicklungsprojekt ist, welches alle Beteiligten aktiv einbindet. Wir orientieren uns an den aktuellen Konzepten der Arbeits- und Lebenswelt (New Work, Kultur der Digitalität). Das bedeutet vor allem das Loslösen von starren Strukturen und Konzepten, hin zu einer agileren, innovations- und dadurch umsetzungsorientierten Haltung (DesignThinking). Dies durch gezieltes Unterstützen von Vernetzung/Kollaboration, sodass alle Beteiligten stärker fachlich sowie sozial eingebunden sind und voneinander und miteinander lernen und lehren.

Am Ende dieses ersten Prozesses soll das Lehren und Lernen an der Schule für Gestaltung Zürich modellhaft in einem institutionellen Konzept funktionieren, welches breit abgestützt und durch alle beteiligten Schulmitglieder entwickelt wurde und gelebt wird. Modellhaft deshalb, weil wir unbedingt auch andere Schulen an den Erfahrungen und Beobachtungen teilhaben lassen wollen, damit sie für ihre eigene Entwicklung profitieren können.

 

Didaktisch-methodisches Konzept

Wir haben für die Umsetzung unseres Projekts folgende Struktur überlegt:

#1 Content kollaborativ entwickeln 

Die Lehrenden und später auch die Lernenden werden aufgefordert, für Sie bedeutende Inhalte zu notieren.

Ziele:  

  • Bedeutsame Fragestellungen herauskristallisieren, welche einen wertvollen Entwicklungsprozess anregen. Zum Beispiel wie Fernlernen weiterhin als gezielte Möglichkeit/Erweiterung an der Schule angeboten/genutzt werden kann. Allenfalls auch ausserhalb der klassischen Stundenplanung.
  • Vernetzung von Lehrenden mit ähnlichen Interessen oder aber von Mitglieder in institutionellen Gremien (Teams). 
  • Den virtuellen Lernraum SFGZ (O365) kennen lernen und Mut entwickeln, damit eigene (Lern)-Erfahrungen zu wagen.

#2 LearningHub A 

Die Steuergruppe wird die Lehrenden bedürfnisorientiert bei der individuellen und kollektiven Entwicklung unterstützen. Dies geschieht über digitale Kanäle wie Teams und OneNote. Als Beispiel kann in einer Videokonferenz Adobe Sparks oder ein ähnliche Software vorgestellt werden. Zentral ist die Frage, wie wir es pädagogisch sinnvoll und effektiv einsetzen. Je nach Bedürfnis sind es auch physische Treffen. Wenn zum Beispiel eine Gruppe die Einrichtung von O365 oder spezifische Schulung auf einem Softwaretool hiervon wünscht.

Ziele:  

  • Intensivierung des Entwicklungsprozesses (explore, create, share)  
  • Konkretisierung von Ideen, erste «Prototypen» bauen (wie man selber und/oder die Schule auch sein könnte) 

#3 Entwicklung Vision SfGZ, Austausch und Vernetzung 

Es wird eine Weiterbildungsveranstaltung geben, welche als Exkursion ins «Digital Age» verstanden werden soll. Vor allem geht es darum kollaborativ die Schule für Gestaltung Zürich mitzugestalten. Dabei sollen vor allem die ersten «Prototypen» (wie die Schule auch sein könnte) auf die Probe gestellt, verworfen oder weiterentwickelt werden. Dies wird mit der Methode «Barcamp» angeregt.   

Ziele: 

  • «Prototypen» kollaborativ testen 
  • Eine Kultur der Digitalität entwickeln 
  • Initiierung einer gemeinsame Vision  
  • Handlungskompetenz leben (speziell Design-Thinking-Prozess) 
  • Kollaboration innerhalb der Schule verdichten (Vernetzung Lernende, Lehrende, Schulleitungsmitglieder) 

#4 LearningHub B 

Die Steuergruppe wird die Lehrenden/Lernenden bedürfnisorientiert bei der individuellen und kollektiven Entwicklung weiter unterstützen. Dies geschieht über digitale Kanäle wie Teams und OneNote. Und je nach Bedürfnis auch an physischen Treffen.

Ziele:  

  • Intensivierung des Entwicklungsprozesses (explore, create, share)  
  • Vision konkretisieren (wie die Schule auch sein könnte) 

#5 Entwickelter Fortschritt sichtbar machen – Commitment – Next Step 

Die verdichtete Vision SfGZ wird an einer Veranstaltung vorgestellt und den entwickelten Fortschritt sichtbar gemacht. Es soll ein Commitment darüber entstehen wie wir «Lernen, Lehren und Leiten an der SfGZ» verstehen. Gemeinsam werden erste Schritte zu möglichen Umsetzungen herausgebildet. 

Ziele:  

  • Commitment «Lehren, Lernen und Leiten an der SfGZ» festlegen. Hierbei sind zentrale Fragen, wie und vor allem wo/wann wir unsere Lernenden stärker digital und asynchron begleiten. Welche Erwartugnen wir unsererseits haben und wie diese Erwartungen mit dem pädagogsischen Leitbild verbunden/abgeglichen werden können.
  • Next Steps herausbilden: Das könnte zum Beispiel sein, dass jedes Jahr für drei Wochen eine Übungsphase «Fernlernen» stattfindet, bei der die Lernenden zuhause sind. In diesem Fall sollen diese Phasen ganz bewusst und auf das jeweilige Berufsfeld spezifisch vorbereitet sein. Ebenso auch die Zielerwartung aller Beteiligten (Lehrende wie auch Lernende).

Wirkung

Wir sind überzeugt, dass wir durch die Einbindung aller Beteiligten einen grossen Nutzen erzielen werden. Gegenüber vorgegebenen starren Weiterbildungskursen ermöglichen wir nicht nur eine höhere Bedürfnisbefriedigung, sondern auch eine aktivere Auseinandersetzung mit den aktuellen Herausforderungen (Digitalisierung, Handlungskompetenzorientierung, Verschiebung der Rollenbilder). Wir möchten mit unserem Projekt die nachhaltige Veränderung der Kultur an unserer Schule befeuern.

Modell

Das vorliegende Projekt befasst sich mit allen Aspekten des TPACK-Modells, also sowohl mit der pädagogischen als auch der technologischen und der inhaltlichen Seite der Schule bzw. des Unterrichtens.

 

Und sonst?

Die Sammlung von Ideen respektive das Barcamp findet über ein Padlet statt. Die Arbeitsgruppen werden sich via Teams und O365 vernetzten und arbeiten. Wir unterstützen Sie ebenfalls via O365. Weitere erforderliche Komponenten werden im Laufe des Projekts integriert.

Projektvorstellung im Video-Call vom 14.07.2021

Beschreibung

An der Berufsmaturitätsschule Winterthur werden möglichst viele Lernplaninhalte in einen fächerübergreifenden Projektunterricht integriert.  Dazu werden bestehende traditionelle Strukturen aufgebrochen und auf den nachhaltigen Lernerfolg ausgerichtet. Theorie wird nicht einfach gebüffelt, sondern konsequent in die Praxis geführt und nicht die Noten sind das Ziel, sondern der Lernprozess. Dabei werden Problemlösungskompetenzen und das vernetzte Denken gezielt gefördert. Im Zentrum stehen die Lernenden. Sie können sich zukünftig mehr auf ihre Stärken konzentrieren und individuell ihr Potenzial ausschöpfen.  Über qualitative Evaluationsformen werden sie in einem digitalen Projektportfolio dokumentiert, welches danach unter anderem auch als Ausweis zum Bewerben zur Verfügung steht.

 

Didaktisch-methodisches Konzept

In möglichst vielen Fächern arbeiten die Lernenden gemeinsam an der Lösung eines Falles oder einer Problemstellung, meist  unter dem Lead einer Fachschaft. Die Fachinhalte dafür werden entweder im Präsenzunterricht vermittelt oder autodidaktisch anhand des «flipped classrooms»-Konzepts gelernt – jeweils direkt auf die Anwendung hin ausgerichtet. Externe Fachleute aus der Praxis werden wo möglich eingeladen – sei es als Inputgeber und/oder Mitbewerter der Schülerarbeiten und -präsentationen. Das kooperative Arbeiten in Gruppen garantiert den Austausch in der Peergruppe und das Lernen durch Lehren. Die Praxisanwendung sowie as reflektive Lernen und Beschreiben der Lernprozesse im Portfolio lenken den Fokus von der Notenleistung auf den Fähigkeitserwerb. Wettbewerb zwischen den Gruppen und/oder Rollenspiele ermöglichen eine gewisse Gamification, die im Alltagsunterricht kaum umsetzbar ist.

Wirkung

Die Menge von Projekten wird sowohl für Lernende wie Lehrende von vielen kleinen auf wenige grosse reduziert. Die Projekte können so attraktiver ausgestaltet werden. Durch die interdisziplinäre Zusammenarbeit wird der Teamgedanke unter den Lehrpersonen gestärkt und das ganzheitliche problemlösungsorientierte Denken bei den Lernenden gefördert.

Mit dem Beizug externer Fachleute öffnet sich die Schule und prüft ihre Arbeiten direkt auf Praxistauglichkeit. Es geht also um mehr als um eine gute Note – das motiviert und stärkt das Selbstwertgefühl, weil es u.a. die Selbstwirksamkeit besonders sichtbar macht.

Der Fokus auf die Praxisanwendung, den Lernprozess und dessen Dokumentation als Ausweis statt auf die Noten bringt die Schule ihrem eigentlichen Sinn des Fähigkeitserwerbs näher und schafft mehr Transparenz für alle.

 

Modell

Anhand des TPACK-Modells lässt sich hier besonders gut zeigen, wie sich inhaltliches, pädagogisches und technisches Wissen gegenseitig beeinflussen: Die Vermittlung (Pedagogical Knowledge) resp. Bearbeitung des Stoffes als Projektmanagement, der Austausch insbesondere mit Fachleuten (Content Knowledge) und Belegen der Prozessschritte in einem ein Portfolio (Technology Knowledge).

 

Projektvorstellung im Video-Call vom 19.05.2021

Beschreibung

Wir möchten mit unserem Projekt herausfinden, wie herausfordernde Situationen des privaten und beruflichen Umfelds – welche für Lernende bedeutsam sind – in das Lernsetting der Berufsfachschulen integriert werden können und so einen Beitrag zu einer innovativen Schulentwicklung leisten. Wir möchten die Lernortkooperation stärken und die Teamfähigkeit der Jugendlichen weiterentwickeln.

Selbstbestimmte LernChallenges sind stark motivierend, da sie die Autonomie stärken, handlungsorientiert sind und den Lernenden eine intensive Selbstwirksamkeitserfahrung ermöglichen. Durch das peer-to-peer learning sollen sie sich zudem auch sozial stark eingebunden fühlen; und das über Schulgrenzen hinaus.

Das Ziel des Projekts ist es, herauszufinden, wie wir solche LernChallenges als handlungsorientierte und motivierende Methode in den Unterricht einbauen können, welche Bedingungen dafür hilfreich sind und wie wir LernChallenges in Bildungsinstitutionen implementieren können. So, dass es zu einer selbstverständlichen Methode wird, die den Lernenden hilft, ihr Potential (her-)auszubilden.

Wie könnten solche LernChallenges aussehen?

Jegliche Art von Herausforderungen, die die Lernenden auf emotionaler Ebene anspricht, könnte zu einer erfolgreichen LernChallenge werden. Wir legen den Fokus auf diejenigen Herausforderungen, welche einerseits komplex genug sind, um sie möglichst klassenübergreifend und interdisziplinär in Angriff zu nehmen. Andererseits fokussieren wir auf LernChallenges, die kaum bearbeitete Lernfelder aus dem schulischen Kontext umfassen. So könnte zum Beispiel ein Fokus auf der Empathie liegen. Dies ist eine wichtige Kompetenz in der heutigen Arbeitswelt, welche aber nur am Rande im schulischen Kontext thematisiert wird. Dabei stellt sich die Frage: «Wie könnte Empathie auf motivierende und zielgerichtete Art gefördert werden und wie können Lernende kundenorientiertes Denken und Handeln lernen?» Die Lernenden werden zum Beispiel unterstützt, Filme von möglichst professionellen Verkaufsgesprächen zu planen und aufzunehmen (Challenge). Andere Lernende geben Feedback und finden heraus, welche Kompetenzen da gefragt waren.

Weitere Ideen:

  • Wie kann man einen YouTube-Kanal aufbauen?
  • Wie halbieren wir unseren Restmüll (zero waste, plastikfreie Party)?
  • Wie organisieren wir einen digitalen Flohmarkt?
  • Wie schaffen wir es, unsere Ernährung auf vegan umzustellen?
  • Wie können wir den Eltern unsere Kommunikationstools näherbringen?
  • Wie kann Biodiversität erlebbar gemacht werden?
  • Wie können wir in unserem Betrieb hybrid kommunizieren?

Nachhaltigkeit

Wir stellen eine Sammlung von wertvollen LernChallenges auf einer Webseite mit Chatfunktion zur Verfügung und bewirtschaften diese aktiv (Unterhalt und Verbesserungen). Wir stellen unser Projekt an den Schulen vor und pflegen den Austausch mit interessierten Lehrenden.

 

Didaktisch-methodisches Konzept

Wie bereits oben beschrieben basiert unser Projekt hauptsächlich auf den Konzepten des «Projektlernens» und des «Problembasierten Lernens». Mit unserem Konzept möchten wir den Fokus auf möglichst relevante und nutzbringende «Real-Life-Challenges» legen, die die Lernenden asynchron, handlungsorientiert und kollaborativ meistern, um sich (kollektiv) selbstwirksam zu erleben.

Die Lernenden (und Lehrenden) sollen sich von Anfang an über die Institutions- und Berufsgrenzen hinaus vernetzen, um möglichst co-kreativ LernChallenges zu gestalten. Dabei soll das Peer-Learning als wichtige Ressource genutzt werden (z.B. in Form von Inspirationsrunden, Peer-Feedback sowie Peer-Bewertungen, Zusammenarbeitsmöglichkeiten).

Unser Projekt setzt klar den Freiraum vor kleinschrittigen, stark instruktionsorientierten Aufträgen, die auf Basis einer «didaktischen Analyse des Lehrinhaltes» erfolgen. Wir vom Projektteam verstehen es als unsere Aufgabe, die «Lernsubjekte» zu analysieren und während des Prozesses gewinnbringend zu unterstützen. Im Sinne der Montessori-Pädagogik: «Hilf mir, es selbst zu tun». Wir werden den Lernenden eine Auswahl an möglichen LernChallenges anbieten, die nötigen Strukturen zur Vernetzung schaffen und Ihnen bei der Zielformulierung(en) und Produkteauswahl helfen.

Wirkung

Wir fördern mit unserem Projekt die verantwortungsbewusste und selbständige Teilnahme und Mitwirkung am gesellschaftlichen Leben. Dabei zielen wir vor allem auf die wichtigsten Kompetenzen des 21. Jahrhunderts: Kollaboration, Kommunikation, (Co-)Kreativität und kritisches Denken (Analyse- und Problemlösekompetenz, Bildung einer eigenen Meinung). Daneben sprechen wir mit unserem Projekt alle drei psychologischen Faktoren für «Motiviertes Handeln» an. Dies sind: das Bedürfnis nach Wirksamkeit, die Selbstbestimmung und die soziale Eingebundenheit.

 Die Entwicklung der genannten Kompetenzen und die Steigerung der intrinsischen Motivation können selten in kurzen Zeiträumen evaluiert werden. Wir sind aber überzeugt, dass sich der Nutzen gegenüber dem Fokus auf ausschliesslich fachliches Wissen auszahlen wird.

Modell

Betrachtet man das Projekt "LernChallenges" aus Sicht des TPACK-Modells, so beinhaltet es sowohl pädagogische, inhaltliche und technische Aspekte, berührt also alle drei Bereiche.

  

Produkt

Anita Schuler hat ihr Projekt abgeschlossen und als Erfahrungsbericht einen Podcast (17') erstellt: 

Lernprodukt Bild


Projektvorstellung im Video-Call vom 11.05.2021

Beschreibung

Die Lernenden schreiben in jedem Fach zahlreiche Prüfungen – die Termine sind bekannt, der Stoff klar abgegrenzt, die Prüfungsfragen für alle gleich und es gibt (meist) nur eine richtige Lösung. Und nach der Prüfung folgt die nächste, oft ist das bearbeitete Thema mit der Prüfung nicht nur abgeschlossen, sondern auch bald vergessen.  

Dem sollen individuelle Lernprodukte entgegenwirken. Aufgrund einer Aufgabenstellung, die zwar für alle dieselbe ist, erstellen die Lernenden eigene, persönliche, individuelle Produkte. Ein Bewertungsraster gibt vor, welche Kriterien erfüllt werden müssen und anhand der Punkte ist zu erkennen, wie umfassend und/oder relevant ein Unterthema ist.  

 

Didaktisch-methodisches Konzept

Zu jedem Lernprodukt gehört ein klar umrissener Auftrag mit für alle gültigen Inhaltskriterien, der Art des Lernprodukts (was) und dem Bewertungsraster. Die Lehrperson gibt Inputs zu den Sach-/Fachthemen und stellt weitere Ressourcen zur Verfügung (bspw. Link zu Theorie und Übungen im Lehrmittel, Erklärfilme, Beispiele aus vorherigen Lernendenarbeiten o.ä.). Eine Kooperation mit anderen Lernenden ist ausdrücklich erlaubt im Sinne eines gegenseitigen Austausches, Unterstützung, Inspiration, Feedback etc., jedoch ist jedes Lernprodukt eine individuelle Arbeit. Die Unterrichtszeit ist für Inputs, Rückfragen, Austausch und Auftragsbearbeitung vorgesehen.

Wirkung

Dieses Projekt wirkt auf 3 Ebenen: Die Lernenden können ihre Kreativität genauso ausleben, wie sie den Auftrag und die Lerninhalte kritisch beleuchten sollen. Sie kommunizieren mit ihren Peers über deren Lösungsmöglichkeiten. Die Lehrpersonen werden motiviert, fächerübergreifende Projekte statt einzelne Prüfungen zu gestalten und so ganzheitlich und vernetzt zu lehren, agieren und denken. All dies wird bei der kommenden Bildungsreform der Kaufleute BiVo2022 gefordert. Dieses Projekt ist also eine Vorarbeit und ein Übungsplatz für die kommende Umwälzung in Lehre und Beruf.

 

Dagstuhl-Modell

Dieses Projekt lässt sich besonders gut ins Dagstuhl-Dreieck einordnen. Es berücksichtigt, wie das Lernthema gleich für die Berufswelt angewandt und umgesetzt werden kann. Dabei werden die in einem Betrieb üblichen Apps professionell und effizient genutzt. Ausserdem ist es zentral, dass die Lernenden trotz Einzelarbeit im Austausch mit ihrer Peergroup bleiben und so im Schulkontext leben, was die heutige Gesellschaft von ihnen fordert.  

 

Beschreibung

Ziel dieses Projekts ist auszuloten, wie sich digitale Mittel bei der Vor- und Nachbereitung und bei der Durchführung einer Projektwoche optimal nutzen lassen. Bei der Vorbereitung geht es um Themen wie die Einführung in die Thematik der Projektwoche durch Lehrpersonen, um die Vorbereitung und das Ausprobieren verschiedener Tools, um ein papierloses Arbeiten. Bei der Durchführung steht u.a. die Frage im Raum, wie man mit digitalen Mitteln Inputreferate (fest)hält und bei der Nachbearbeitung, in welcher digitalen Form die Ergebnissicherung und Reflexion erfolgen sollen. Im Projekt-Mittelpunkt steht die digitale Organisation von Aufträgen (Vergabe, Verarbeitung und Feedback). Die gesamte Projektwoche soll mit Hilfe eines digitalen Geräts (Smartphone, iPad, usw.) realisiert werden (persönliches Gerät der Studierenden).

Vorbereitungsphase

Die Vorbereitungsphase beinhaltet die Evaluation und Wahl der geeigneten Tools. Diese werden allen Studierenden zur Verfügung gestellt, resp. zur Installation vorbereitet und auch ausprobiert. Das Projekt möchte die Abgabe der Aufträge so realisieren, dass diese in digitaler Form als Videos übermittelt werden, damit die Studierenden in der Projektwoche an verschiedenen Orten (z.B. Museen, Café, Firmengeländen, usw.) arbeiten können. Die Kommunikation wird soweit wie möglich digital gewährleistet und möglichst orts- und zeitunabhängig gestaltet.

Durchführung

Ein Teil der Aufträge wird während der Projektwoche digital erledigt. Dabei sind eine intensive (digitale) Betreuung und permanente Auswertung des Vorgehens durch die Lehrpersonen unabdingbar.

Nachbearbeitung

Aufgrund der mannigfaltigen Möglichkeiten einer interaktiven Projektwoche soll die Nachbereitungsphase bewusst dafür genutzt werden, Stärken und Schwächen der einzelnen digitalen Hilfsmittel kritisch zu hinterfragen und wenn nötig auch auszutauschen. Wenn gewisse Kommunikationskanäle/Kommunikationskonzepte (z.B. Abgabe der Videos durch Moodle) nicht umgesetzt werden können, dann soll in der Nachbearbeitungsphase eine Art Vorbereitungsphase für den nächsten Durchlauf vorgenommen werden.

 

Didaktisch-methodisches Konzept

• Innerhalb der einwöchigen Projektwoche soll eine möglichst von der Lehrperson losgelöste Selbstorganisation erreicht werden (individuelle Unterstützung durch digitale Hilfsmittel, sowohl in der Planung als auch in der Lernphase). Die digitale Unterstützung soll so weit gehen, dass von der Ausarbeitung, zur Präsentation und Beurteilung bis zu allfälligen Zahlungen innerhalb der Projektwoche (z.B. gemeinsames Essen) alles digital erfolgt.

•Die Ergebnissicherung erfolgt über Videos und/oder über eine geeignete digitale Plattformen. Die Studierenden beantworten und präsentieren Ihre Projekte in Form einer Videosequenz und/oder via einer geeigneten digitalen Plattform.

• Es sollen vorhandene Applikationen verwendet und beurteilt werden (Beispiele (nicht abschliessend): Applikationen, welche den geschichtlichen Hintergrund aufzeigen, (Stadt-)Karten von offiziellen Stadtportalen (z.B. muenchen.de), Applikationen wie World Explorer mit Audioguide).

• Das Projekt beinhaltet auch individuelle Lernaufträge, welche niveaugerecht verteilt und verarbeitet werden.

Wirkung

  • Wenn durch die digitalen Hilfsmittel eine fundierte Vorbereitung stattfindet, kann man die Zeit vor Ort effizienter nutzen und eine ertragreichere Projektwoche erhoffen.
  •  Ziel ist auch die Förderung der interaktiven und praktischen Zusammenarbeit in einer neuen Gruppe (Teilnehmende kennen sich u.U. erst seit wenigen Wochen).
 

SAMR-Modell

Erläuterung zum SAMR-Modell.

Das Projekt lässt sich den Bereichen "Modification" und "Redefinition" zuordnen:

  • Modification: Digitale Tools bieten erweiterte Möglichkeiten bei der Vorbereitung einzelner Themen. Digitale Kommunikationsmittel und Plattformen (Moodle, Teams, OneNote) ermöglichen ausserdem eine kollaborative und ortsunabhängige Planung der Projektwoche.
  • Redefinition: Durch die digitalen Recherchehilfsmittel kann mehr Gewicht auf die Vorbereitung gelegt werden und die Zeit vor Ort wird mehr für das Produzieren von Inhalten (hier: Videos) statt für das Recherchieren verwendet. Die Bearbeitung von Aufträgen während der Projektwoche findet in neuer Form statt, weil digitale kollaborative Tools selbständiges Arbeiten und Austauschen ermöglichen. Die Ergebnissicherung findet damit ebenfalls mit neuen Medien statt.
 

 

 

 Projektvorstellung (16')

Beschreibung

Die Abschlussprüfungen in der Berufsmaturitätsschule finden über alle Klassen im Kanton zur gleichen Zeit statt. Die Abschlussprüfungen werden kantonal erstellt. Die BBW arbeitet mit der LMS OpenOLAT. An der Berufsmaturitätsschule Winterthur wird ein Laptop mit Stift vorausgesetzt. Ziel ist die klassischen handschriftlichen BM-Abschlussprüfungen in ein digitales Prüfungsformat zu transformieren. Einen zweistündigen Aufsatz von Hand, ohne Rechtschreibeprüfung und ohne Internet-Recherche zu schreiben scheint uns nicht zeitgemäss. Dabei soll aber sichergestellt sein, dass die abgegebene Arbeit die persönliche Leistung des Kandidaten ist. Dazu setzen wir zur Zeit den Prüfungsstick ein. Und als Alternative testen wir den SEB.

  1. Der Lernstick.ch (ein Projekt der Fachstelle für digitale Nachhaltigkeit der Uni Bern). Hier arbeitet der Lernende mit seiner Hardware auf einem Stick, der von der Schule konfiguriert und kontrolliert wird. Damit erhoffen wir uns einen genügend sicheren Einsatz von Drittapplikationen. Der Lernstick hat auch den Vorteil, dass er netzunabhängig läuft.
  2. Die Kombination Safe Exam Browser (SEB) der ETHZ zusammen mit OpenOlat:

Dabei soll die Lernplattform die Prüfung zur Verfügung stellen und der SEB garantieren, dass die Lernenden-Geräte genügend abgesichert sind. (Unter Einhaltung der Datenschutzbestimmungen auf den privaten Geräten)

Erreicht die Berufsmaturitätsschule Winterthur das Ziel, dass an den Abschlussprüfungen Deutsch und Mathematik die Lernenden mit ihren Rechnern arbeiten können, profitieren alle Berufsmaturitätsschulen im Kanton Zürich von der Entwicklung. Das Prüfungskonzept von Winterthur stellen wir sämtlichen Schulen zur Verfügung.

Didaktisch-methodisches Konzept

In einer fächerübergreifenden Arbeitsgruppe werden mit dem Informatikdienst BBW die

verschiedenen Möglichkeiten entwickelt und in mehreren Testläufen evaluiert. Im April und Mai finden die Deutsch-Berufsmaturaprüfungen auf bis zu 200 BYOD-Laptops statt.

Wirkung

Die Lernenden setzen im Schulalltag, bei laufenden Leistungskontrollen wie an der Abschlussprüfung BYOD ein.

Alle Berufsmaturitätsschulen im Kanton Zürich profitieren von der Entwicklung des Prüfungskonzepts. Sie können dieses übernehmen.

 

Modell

Dieses Projekt lässt sich besonders gut ins Dagstuhl-Dreieck einordnen. Es berücksichtigt, wie Lernen in einer digitalen Kultur stattfindet und Folge dessen auch der Abschluss der Lernzeit – die Abschlussprüfung – dieser gesellschaftlich-kulturellen Gewohnheit Rechnung tragen soll. Zahlreiche Anwendungen in einer solchen Umgebung – digitale Unterlagen, Apps, optimales Vorgehen, kritische Umstände – wurden kontinuierlich im Zusammenspiel mit der dafür notwendigen Technologie gelehrt und gelernt. Was wiederum konsequenterweise ebenfalls in der Abschlussprüfung berücksichtigt wird.

 

 Präsentation

Hier die PPP des Projekts zum Herunterzuladen: 

PPP.png

 

Projektvorstellung im Video-Call vom 17.03.2021

 

 

Beschreibung

Das Projekt «Moderne Prüfungen auf stromkompass.ch» ist ein Kooperationsprojekt der drei oben genannten Berufsfachschulen des Kantons Zürich welche Elektroberufe ausbilden. Sie erarbeiten kooperativ und schulübergreifend digitale Lerninhalte und Prüfungen, die auf der bereits etablierte Lernplattform «stromkompass.ch» geteilt werden. Des Weiteren können die Lerninhalte auf beliebige Moodle-Instanzen anderer Schulen geladen werden.

Die Lerninhalte werden im Sinne des „blended learnings“ aufbereitet und jeweils für alle Niveaustufen der Ausbildung skaliert. Sie sind handlungsorientiert und praxisrelevant aufbereitet sowie auf dem neusten technischen Stand.

Didaktisch-methodisches Konzept

Anhand von «Action Learning», die sich Nahe an der Realität und der ganzheitlichen Handlung orientieren und inhaltlich so aufbereitet werden, dass sie im Sinne der Digitalisierung gegenüber den herkömmlichen Lernsituationen einen Mehrwert generieren.

«Action Learning bedeutet erfahrungsbasiertes Lernen und geht davon aus, dass erst die unmittelbare, praktische Auseinandersetzung mit einem Lerngegenstand einem Individuum effektives, sinnstiftendes Lernen ermöglicht. Lernen setzt in diesem Modell eine konkrete Erfahrung mit Echtcharakter ausserhalb artifizieller Lernumgebungen voraus. Erfahrungsbasierte Lehr-/Lernarrangements sind eine Form situierten Lernens, bei welcher der Lernende als Akteur im Mittelpunkt steht.

Wirkung

Abgesehen vom Lernthema an und für sich, gehen Lernende und Lehrpersonen gemeinsam den Entwicklungsprozess zum digitalen Lernen, der auf folgenden 7 Säulen beruht:

  1. Zeit: überall und zu jederzeit
  2. Raum: Präsenz nur bei Bedarf
  3. Tempo: selbstbestimmt
  4. Lernpfade: selbstorganisiert
  5. Technologie: liefert die Inhalte
  6. Digitalisierte Inhalte: interaktiv
  7. Vernetzt: Coach
 

TPACK-Modell

Dieses Projekt lässt sich eindrücklich anhand des TPACK-Modells erläutern. Es berücksichtigt beispielhaft alle 3 Kreise von Technik, Pädagogik sowie Content/Knowledge und erreicht eine Schnittmenge von all diesen Bereichen. Das gelingt einerseits durch die Anwendung von digitalen Hilfsmittel wie Moodle sowie andererseits durch die technischen Lernthemen an und für sich (Technologie), die ausserdem explizit integrierend angewandten Lerninhalt eng verknüpft sind (Content/Knowledge). Didaktisch-pädagogisch begleitet wird das Ganze von (digital unterstütztem) «action learning».

Produkt

Labor-Instruktionsvideos

 

 

Beschreibung

 

Beschreibung

Produkt

Als (Zwischen-)Produkt liegt eine Website vor mit den (in der Beschreibung unten) erwähnten beispielhaften Einstiegsaufgaben und Hinweisen zur Begleitung künstlerisch-gestalterischer  und programmiererischer Prozesse: http://www.ccgg.ch/ - so auch die Aufgabe, die der vorliegenden Abbildung zu Grunde liegt: http://www.ccgg.ch/punkte.html

 

Beschreibung

Produkt

In der Zip-Datei (39MB) können alle Unterrichtseinheiten heruntergeladen werden. Das erste Dokument "0. Übersicht" enthält einführende Worte zum Projekt und ein Inhaltsverzeichnis zu den einzelnen Unterrichtseinheiten. Danach folgen 10 Unterrichtseinheiten mit Schüler- und Lehrerversionen.

 ArcGIS-online_KZO_Innovationsfonds.zip

Beschreibung

Produkt

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Produkt

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Beschreibung

Produkt

Als Produkt liegen zwei Texte vor: der historische und literarische Hintergrund für die VR-App Literaturgeschichte, als Basis für eine Weiterentwicklung:

Lichacha_-_Historic_background_texts.docx

Lichacha_-_Literary_texts_up_to_Renaissance.docx


Beschreibung

Produkt

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Beschreibung

Produkt

Youtube-Kanal mit Erklärvideos für Interessierte (inkl. Materialien als Anhang beim 2. Video)

 Gamification

Beschreibung

Produkt

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Beschreibung

Produkt

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Beschreibung

Produkt

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Beschreibung

Intro Animation Züri Wappen